Wie kann generell Müll vermieden werden, und wie wird er richtig getrennt? Das waren am 15. Juli die Themenschwerpunkte am „Stand der Zukunft“ der Omas for Future Südsteiermark auf dem Leibnitzer Wochenmarkt.

„Alles was ich wiederverwenden oder mehrfach benutzen kann, spart Müll“, war das Fazit von Hildegard Schweder von den Omas for Future Südsteiermark.
„Wir sollten Dinge, wie zum Beispiel Kleidung, mehr wertschätzen und länger tragen. Kaputte Elektrogeräte kann man auch zur Reparatur geben, anstatt sie gleich wegzuwerfen“, war ein weiterer heißer Tipp von Christa Rakovic. Die Omas kamen jedenfalls am „Stand der Zukunft“ vor dem Leibnitzer Rathaus mit zahlreichen interessierten Mitbürgern in Gespräch.

Beispielhaftes Mülltrennungsspiel

Mit einem Mülltrennungsspiel stellten die Omas for Future Südsteiermark die Besucher des Infostands vor knifflige Aufgaben. War es noch recht einfach, die Müllkategorien wie Papier, Verpackung oder Restmüll den entsprechenden farblichen Sammelboxen zuzuordnen, kamen die Mitspieler bei der Zuordnung einiger Müllarten dann doch ins Grübeln: Wer weiß schon, dass Butterbrotpapier in die Papiertonne, Backpapier jedoch in den Restmüll gehört oder CD-Hüllen in den Restmüll gegeben werden können oder CDs (Speichermedium) als Wertstoff im Ressourcenpark abgegeben werden sollten.
„Kurzweilig und spielerisch zu neuen Erkenntnissen, so sollte es sein. Am besten Bescheid wussten die Kinder. Das ist doch großartig“, freute sich Schweder.

„Ihre Arbeit ist wichtig!“

So sah es auch Neo-Bgm. Michael Schumacher, der mit Gemeinderat Johann Hofmann und Gemeinderätin Celina Robic den Stand der Omas besuchte. „Ihre Arbeit ist wichtig!“, betonte der Bürgermeister und bot den Omas for Future weitere Gespräche an.

Einen weiteren Termin für den „Stand der Zukunft“ gibt es auch bereits: Zum ersten Mal sind die Omas for Future Südsteiermark am Samstag, dem 23. Juli in Gamlitz, wo sie sich am Marktplatz mit dem aktuellen Thema „Natürlich geht´s um Müll“ vorstellen werden.