Nach einem Monat voller Aktionen haben engagierte Ehrenamtliche und Bürger aus der Region Leibnitz den Tag der Erde gefeiert.

Seit 1990 wird der Umweltaktionstag der Unesco, der bisher in 141 Ländern rund 200 Millionen Menschen erreicht hat, international begangen. Auf Initiative von Omas for future in Leibnitz mit einem „Marktplatz der Zukunft“ auf dem Hauptplatz in Leibnitz zum ersten Mal ihren eigenen „Earth Day“ zu veranstalten.

Zahlreiche Aktionen im Vorfeld

Dem Fest vorausgegangen waren zuvor bereits verschiedene Aktionen, etwa jene der Landjugend (Kleidertausch), des Repair Cafés (reparieren statt wegwerfen) und der Taverne Retzhof (respektvoller Umgang mit Lebensmittteln).

Mit interaktiven Aktionen, Gesprächen und Informationen wurde am Tag der Erde unter anderem auf eine nachhaltigere Lebensweise zum Schutz der Klimas aufmerksam gemacht. Die Besonderheit der Veranstaltung war, unterschiedliche Gruppen und Akteure aus der Region, die sich besonders für den Umwelt- und Klimaschutz einsetzen, zusammenzubringen und für die Bevölkerung sichtbar zu machen. Die Menschen generationsübergreifend zu motivieren, so Obfrau Hildegard Schweder, sich im Alltag für Klima- und Umweltschutz einzusetzen, war das Ziel aller an der Veranstaltung Beteiligten. 

Am „Marktplatz der Zukunft“

Am „Marktplatz der Zukunft beteiligt waren Kompetenz Leibnitz, die Jugendlichen von AubildungsFit, der Naturpark Südsteiermark und das Regionalmanagement Südweststeiermark, die Gruppe Südsteiermark von Omas for Future Österreich, die Klima- und Energiemodellregionen Sulmtal/Sausal und Gabersdorf/Schwarzautal, die Reformpädagogische und Ökolog Schule Sonnenhaus Leibnitz, Parents for Future Leibnitz sowie die Band eXcite mit Didi Bresnig, der auch die Moderation übernommen hatte.

Klimaversprechen am Baum der Zukunft – Foto V.Zink

„Die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure war toll. Alle hatten gute Laune.Wir hatten bestes Wetter und eine klasse Band. Wir konnten an den Ständen viele aufgeschlossene und interessierte Besucher begrüßen und viele Botschaften auf unseren Klimabändern sammeln“, bilanziert Obfrau Hildegard Schweder von „Omas for Future“ Steiermark zufrieden.