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1. Österreichischer Bundeskongress für Fermentation: neue Wertschöpfung für die Lebensmittelwirtschaft

  • 17. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Der 1. Österreichische Bundeskongress für Fermentation (23.–24. April 2026, Südsteiermark) veranstaltet vom Styrian Food Hub positioniert Fermentation als Schlüsseltechnologie für FoodTech, Bioökonomie und neue Wertschöpfung. Führende Akteur aus Industrie, Forschung und Start-ups diskutieren mit 200 TeilnehmerInnen Skalierung, industrielle Anwendungen sowie Biomasse- und Präzisionsfermentation. 

 

Fermentation ist eine Schlüsseltechnologie für nachhaltige Ernährung, neue Proteine und regionale Wertschöpfung. Mit dem 1. Österreichischen Bundeskongress für Fermentation am 23./24. April schafft der Styrian Food Hub erstmals eine bundesweite Plattform für Innovation und Wissenstransfer. 

 

Am 23. und 24. April 2026 treffen sich im ZIB Nikolai in der Südsteiermark Player aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis, um Trends und Potenziale der Fermentation entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufzuzeigen – von traditionellen Verfahren bis hin zu industrieller Biomasse- und Präzisionsfermentation. So positioniert der Styrian Food Hub die Steiermark als führenden Innovationsstandort für moderne Lebensmitteltechnologien und schafft eine nachhaltige Brücke zwischen Tradition, Hightech, Wirtschaft und zukünftigen Ernährungsstrategien.

 

Innovationsmotor Fermentation

 

„Fermentation stellt für die Steiermark einen zentralen Innovationsmotor und eine Schlüsseltechnologie dar, die regionale Wertschöpfung fördert, die nachhaltige pflanzliche Proteinproduktion der Zukunft ermöglicht und zugleich einen relevanten Beitrag zur Mikrobiom-Gesundheit leistet“, erklärt Susanne Urschler, Leiterin des Styrian Food Hub. „Wir sind stolz darauf, mit dem 1. bundesweiten Fermentationskongress eine zentrale Innovationsplattform in der Steiermark zu verankern und damit die Rolle unseres Bundeslandes als führenden Standort für zukunftsweisende Lebensmitteltechnologien zu stärken.“

 

1. Kongresstag – Strategien, Trends und Marktpotenziale

 

Der erste Kongresstag widmet sich strategischen, wirtschaftlichen und technologischen Fragestellungen: Internationale ExpertInnen geben Einblicke in Markttrends, neue Geschäftsmodelle, moderne Technologien für Lebensmittel der Zukunft sowie industrielle Skalierung. Keynotes, Praxisbeispiele, Technology Deep Dives und kuratierte Tastings zeigen, wie Fermentation als Treiber für Kreislaufwirtschaft, Innovation und nachhaltige Ernährung wirkt. Der Tag endet mit exklusivem Executive Networking und einer kulinarischen Reise durch die Welt der Fermentation.

 

Themenbeispiele

 

Fermentation als Motor für Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Wertschöpfung

Marktpotenziale und Konsumtrends fermentierter Lebensmittel im DACH-Raum

Vom Nebenprodukt zum Premiumprodukt: Start-ups und skalierbare Geschäftsmodelle

Zukunftsproteine aus Biomasse- und Präzisionsfermentation

Technologische Anforderungen an Fermenter, Bioreaktoren und industrielle Skalierung

Regulatorische Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Bewertung neuer Fermentationstechnologien

Verkostung und sensorische Einordnung innovativer fermentierter Produkte

 

2. Kongresstag – Praxis & Anwendung

 

Der zweite Kongresstag steht ganz im Zeichen der Praxis. In Hands-on-Workshops erhalten UnternehmerInnen, ProduktentwicklerInnen und InnovationsmanagerInnen vertiefendes Knowhow zu unterschiedlichen Fermentationsbereichen – von Bier & Brot, Essig & Senf, Kombucha und Kimchi bis hin zu neuen Proteinen aus dem Bioreaktor. Der Fokus liegt auf Anwendbarkeit, Qualität und der Übertragung in betriebliche Wertschöpfung.

 

Themenbeispiele

 

Bier & Brot: Kreislaufdenken zwischen Brauerei und Bäckerei

Essig & Senf: Herstellung, Qualität und geschmackliche Veredelung

Kombucha & Co: Alkoholfreie fermentierte Getränke

Kimchi, Salzzitronen & Würzpasten: Fermentierte Geschmacksbooster für Küche und Produktentwicklung

Neue Proteine: Grundlagen der Proteinerzeugung mit Hefen und sterilem Arbeiten



Fotocredit: Fermentationskongress, Styrian Food Hub
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