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7.200 Euro für Südweststeirer in Notlagen zur Verfügung gestellt

Aktualisiert: 24. Jan.




Die KPÖ zog am "Tag der offenen Konten" Bilanz über Hilfe für Menschen in Notlagen im Jahr 2023 ins den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg.


Regelmäßige Sprechstunden zwecks  Beratung und Hilfe


KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler führt seit Jahren in Deutschlandsberg regelmäßig Sprechstunden durch, bei denen Menschen Beratung und Hilfe bei Formularen, Beihilfen, Wohnungsproblemen oder sonstigen sozialen Anliegen in Notfällen auch direkte finanzielle Unterstützung erhalten.

In Leibnitz erfolgen diese Sozialberatungen telefonisch und werden von Karin Gruber, Sozialarbeiterin im KPÖ-Landtagsklub, angeboten.

 

Gehaltsobergrenze für politische Mandatar:innen der KPÖ


Die direkte finanzielle Unterstützung ist deshalb möglich, weil es bei der KPÖ eine Gehaltsobergrenze für alle politischen Mandatar:innen gibt. So behält sich Claudia Klimt-Weithaler von ihrem Bezug als Klubobfrau 2.500 Euro. Mit den restlichen 4.400 Euro hilft sie Monat für Monat auch in der Süd- und Südweststeiermark Menschen in Notlagen.

 

In den Bezirken Deutschlandsberg und Leibnitz konnte sie auf diesem Weg im vergangenen Jahr 2023 in Summe 32 Personen mit insgesamt 7.200 Euro unterstützen. Davon wurden 1.600 Euro für sieben Personen in Deutschlandsberg und 5.600 Euro für 25 Personen in Leibnitz verwendet.

 

"Wir versuchen, einen anderen Weg zu gehen"


„Viele Menschen haben sich schon von der Politik abgewendet, weil sie sich nicht gehört und ernst genommen fühlen. Wir versuchen, einen anderen Weg zu gehen, für die Menschen immer greifbar zu sein und nicht nur groß zu reden, sondern auch konkret zu helfen. Der Hauptteil unserer Arbeit besteht darin, den Leuten zu ihrem Recht zu verhelfen. Ob mit Beratung, Vermittlung, Rechtsauskünften oder wenn nötig auch mit direkter finanzieller Unterstützung: Wir bemühen uns Tag für Tag, den Menschen bestmöglich unter die Arme zu greifen, ihnen wieder Mut zu machen und Hoffnung zu geben“, betont Klimt-Weithaler die Wichtigkeit der unbürokratischen Hilfe.

 

Sozialberatungen sind Kompass für politische Arbeit


„Die Menschen, die zu uns in die Sozialsprechstunden kommen, sind die besten Politik-Berater. In den vielen Gesprächen, die wir Woche für Woche führen, erfahren wir nämlich unmittelbar, wo die Probleme liegen. Aus diesen Erfahrungen leiten wir viele unserer Initiativen im Landtag ab, machen die soziale Schieflagen in den Gremien zum Thema und setzen uns für strukturelle Verbesserungen ein, die den Menschen nützen“, so die KPÖ-Klubobfrau.

 

Von Teuerung geprägtes Jahr 2023


Eine besondere Herausforderung waren in dem von der Teuerung geprägten Jahr 2023 hohe Wohnkosten. Mieten, Strom, Heizung – alles wird rapide teurer! Die stark gestiegenen Lebensmittelpreise tun ihr Übriges. Weder Löhne und Gehälter noch die Sozialleistungen halten mit der Inflation Schritt. Kein Wunder, so die KPÖ-Mandatarin, dass sich die Rechnung für immer mehr Menschen am Ende des Monats nicht mehr ausgehe. "Auch die Unterstützungen zum Lebensbedarf waren 2023 wieder hoch, weil den Menschen nach der Begleichung ihrer Fixkosten kaum noch etwas zum Leben bleibt", ergänzt Klimt-Weithaler.

 

Darum richtet die KPÖ einmal mehr die Forderung an die Bundespolitik, der Teuerung mit Maßnahmen, wie amtlichen Preisregelungen für Energie und Grundnahrungsmittel sowie einen echten Mietendeckel für alle Wohnungen, Einhalt zu gebieten. Auch in der Steiermark brauche es, fordert Klimt-Weithaler, endlich eine automatische Inflationsanpassung der Sozialleistungen, allen voran der Wohnunterstützung und des Heizkostenzuschusses.

 

Deutschlandsberg: KPÖ bietet monatliche Sozialberatung

 

Auch heuer will Claudia Klimt-Weithaler ihre Sozialberatungen in der Südweststeiermark fortsetzen. Dabei wird sie in Zukunft von der Deutschlandsberger Pädagogin Christina Köstenbauer unterstützt.

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