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Das Tempelmuseum Frauenberg ist um Fundstücke bereichert


Bgm. Michael Schumacher (l.) dankte dem Spender Andreas Kapeller (2.v.l.) herzlich dafür, dass er bedeutende Funde der Öffentlichkeit zugänglich macht und dem Museum zur Verfügung stellt. Mit dabei Vizebgm. Berndt Hamböck und Museumsleiterin Ursula Pintz. Foto: Stadtgemeinde Leibnitz/Tempelmuseum Frauenberg


Das Tempelmuseum Frauenberg ist um einige Fundstücke reicher. Kürzlich übergab nämlich Andreas Kappeller im Tempelmuseum Frauenberg den Museumsverantwortlichen und Vertretern der Stadtgemeinde Leibnitz einige Fundstücke als Dauerleihgabe.


Römische Funde und keltische ostalpine Tierkopffibel


Bei den Funden handelt es sich um Münzen, Ringe und Fibeln vorwiegend aus der römischen Zeit. Das älteste übergebene Fundstück ist jedoch eine keltische ostalpine Tierkopffibel, die aus dem 4. bis 5. Jahrhundert vor Christus stammt.

Eine Besondrheit ist auch ein römischer Ringschlüssel, der zum Versperren von Geldkassetten oder Schmuckschatullen verwendet wurde. Alle übergebenen Fundstücke wurden bereits im Vorfeld von Andreas Kapeller dem Bundesdenkmalamt (BDA) gemeldet. In Österreich ist nämlich die Suche nach archäologischen Funden mit einem Metalldetektor seitens des BDA genehmigungspflichtig.


„Geschichte gehört uns allen“


Bgm. Michael Schumacher dankte dem Spender herzlich dafür, dass er diese bedeutenden Funde der Öffentlichkeit zugänglich macht und der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. „Geschichte gehört uns allen“, betont Andreas Kappeller.



Ein archäologisches Regionalmuseum, wie das Tempelmuseum spielt eine zentrale Rolle bei der Übergabe und Bewahrung von archäologischen Artefakten, denn es verfügt über die notwendige Expertise im Umgang damit. Durch Ausstellungen, Führungen und Vermittlungsprogramme für Schulen wird die Bedeutung der regionalen Geschichte und von archäologischen Funden der Öffentlichkeit nähergebracht. So können das Bewusstsein und das Verständnis für unser kulturelle Erbe in der Bevölkerung gestärkt werden.

Museumsleiterin Ursula Pintz betont, dass das Tempelmuseum bei der Übergabe von Funden auch als Schnittstelle zu anderen Institutionen fungiert. Das Tempelmuseum arbeitet in diesem Zusammenhang eng mit dem Bundesdenkmalamt, dem Universalmuseum Joanneum und mit der Archäologisch Sozialen Initiative Steiermark (ASIST) unter Leitung von Bernhard Schrettle zusammen.


Fotocredit: Stadtgemeinde Leibnitz/Tempelmuseum Frauenberg

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