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Girls‘ Day: Über 3.390 Frauen interessierten sich fürs Heer


Verteidigungsministerin Tanner beim Besuch in der Mistelbacher Bolfras-Kaserne. Fotocredit HBF/Pusch


Aufgrund der bevorstehenden Pensionierungswelle der geburtenstarken Jahrgänge der 1960-er Jahre, betreibt das Österreichische Bundesheer intensive Personalwerbung – sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Eine Maßnahme dazu waren Informationsveranstaltungen zum Girls‘ Day.


„Das Österreichische Bundesheer bietet Frauen und Männern die gleichen Berufschancen bei gleicher Bezahlung. Am 25. April 2024 öffneten wir in allen Bundesländern die Kasernentore und boten interessierten Mädchen die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Vielseitigkeit des Berufes einer Soldatin zu informieren. Ich freue mich, dass wir auch heuer wieder viele Interessierte begeistern konnten“, betont nach den erfolgreichen Informationsveranstaltungen Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.


In Wien besuchten 881 Frauen den Girls' Day in der Maria-Theresien-Kaserne. In der Klagenfurter Khevenhüller-Kaserne informierten sich 554, in der Feldbacher Von-der-Groeben-Kaserne 385, auf den Fliegerhorsten Vogler in Linz-Hörsching 433 und Brumowski in Langenlebarn 297, in der Salzburger Schwarzenberg-Kaserne 292, in der Innsbrucker Standschützen-Kaserne 263, in der Bruckneudorfer Benedek-Kaserne 129 und in der Bludescher Walgau-Kaserne 162 Frauen über die Karrierechancen beim Bundesheer.


Der Girls‘ Day im Bundesheer


Mit dem Girls‘ Day im Bundesdienst soll Mädchen eine Berufsorientierung auch abseits der gängigen Rollenmuster ermöglicht werden. Das Bundesheer steht Soldatinnen seit dem 1. April 1998 in allen Waffengattungen offen. Mit der Einführung des Freiwilligen Grundwehrdienstes für Frauen 25 Jahre später, wird zukünftigen Soldatinnen in der Dauer von sechs Monaten ein unverbindlicher Einblick in die Soldatenwelt eröffnet.


Gleichbehandlung im Bundesheer


Im Ressort wurden bereits wichtige Schritte zur Gleichbehandlung und zur Förderung von Frauen im Heer gesetzt. Mit Verteidigungsministerin Tanner steht außerdem die erste Frau an der Spitze des Ministeriums. Für den Zeitraum von 1. Jänner 2020 bis 31. Dezember 2025 wurde ein neuer Frauenförderungsplan für das Bundesministerium für Landesverteidigung erlassen. Dieser Frauenförderungsplan unterstützt eine faire Karriere für Frauen. Sie erhalten die gleiche Ausbildung, haben die gleichen Chancen und Möglichkeiten sowie das gleiche Gehalt wie ihre männlichen Kameraden. Das Bundesheer steht auch für Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Damit soll der Unterrepräsentanz von Soldatinnen im Ressort zielorientiert und nachhaltig entgegengewirkt werden.


Fotocredit: HBF/Pusch

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