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Jungholz rückte Talente der Steirischen Tischler ins Rampenlicht



Der diesjährige Jungholz-Wettbewerb markiert den dritten Aufruf der steirischen Innung der Tischler und Holzgestalter.  Die herausragende Qualität der Steirischen Tischler zeigt sich bereits regelmäßig bei Bundes-, Europa- und Weltmeisterschaften. „Eine Teilnahme aus der Steiermark ist bei jedem Wettbewerb beeindruckend“, betont Rupert Christian Zach, Landesinnungsmeister der Steirischen Tischler und Holzgestalter. Durch den ausschließlich steirischen Wettbewerb Jungholz möchte Zach den aufstrebenden heimischen Meistern eine zusätzliche Bühne bieten. Gesucht werden bei Jungholz herausragende Werkstücke und Einrichtungen, die sich durch besondere Aspetke wie Innovation, Nachhaltigkeit, technologische Neuerungen etc., auszeichnen. Der Gewinner erhält nicht nur eine Trophäe aus massiver Eiche, sondern auch ein Imagevideo, das von der Landesinnung beauftragt wird. 

Die diesjährigen Glanzlichter von Jungholz


Michael Prader wurde in diesem Jahr zum Gewinner des Jungholz-Wettbewerbs gekürt. Der junge Tischlermeister gründete vergangenes Jahr im Alter von 27 Jahren sein eigenes Unternehmen in Gleinstätten. Sein Meisterstück „WineLine“, ein repräsentatives Möbelstück aus Nussbaum, beeindruckte die Jury nachhaltig.


Verena Ulrich-Hollerer erreichte den verdienten zweiten Platz mit ihrer in Esche gefertigten Küche, die eine Arbeitsplatte aus recycelten Granitabfällen beinhaltet. Gemeinsam mit ihrem Bruder Hans-Peter Ulrich leitet sie seit 2016 die gleichnamige Tischlerei in Bad Gleichenberg, und das bereits in der zweiten Generation.


Lukas Schwindsackl von der Tischlerei Deutschmann in Gabersdorf sicherte sich den dritten Platz mit seinem Herrenmöbel „Gentleman“. Das Ankleidemöbel fungiert gleichzeitig als Sideboard und bietet vielfältige Möglichkeiten, Kleidung und Accessoires ordentlich zu verstauen.


Tischlerkunst in Leibnitz

„Viel Hirnschmalz, Herzblut und meisterliches Geschick“ kennzeichnen die Preisträger, betonte Rupert Christian Zach während der Siegerehrung. In der Regionalstelle der Wirtschaftskammer in Leibnitz kürten der oberste Steirische Tischler und der Geschäftsführer der Landesinnung, Mag. Bernd Liebminger, die drei Sieger. Die Wahl fiel auf Leibnitz, da zwei der drei steirischen Jungholz-Gewinner in diesem Jahr aus diesem Bezirk stammen. Die Sieger verdeutlichen laut Zach: „Das Tischlerhandwerk ist ein Wunschkonzert. Alles ist möglich, alles ist plan- und gestaltbar.“


Fotocredit: WKO Steiermark

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