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Landeshauptmann zeichnet zahlreiche Altbürgermeister aus


Leibnitzer Gruppenfoto: (v.l.n.r.): Bgm. a.D. Martin Wratschko, Bgm. a.D. Johann Mayer, LH Christopher Drexler, Bgm. a.D. Rudolf Stiendl und Bgm. a.D. Karl Grasmuck


Im Weißen Saal der Grazer Burg zeichnete Landeshauptmann Christopher Drexler am 16. Mai 2024 ehemalige Bürgermeister steirischer Gemeinden mit dem Großen Ehrenzeichen des Landes Steiermark aus. Darunter auch eine Reihe von langjährigen verdienten früheren Gemeindechefs aus dem Bezirk Leibnitz.


Der Landeshauptmann hob die Verdienste der ausgezeichneten Kommunalpolitiker hervor: „Bürgermeisterinnen und Bürgermeister agieren an der wichtigen Schnittstelle zwischen dem Staat und den Bürgerinnen und Bürgern und bewegen sich dabei im Spannungsfeld verschiedener Interessen. Sie vermitteln bei Konflikten und dienen rund um die Uhr als erste Ansprechpersonen für Anliegen aller Art. Das komplexe Anforderungsprofil macht das Bürgermeisteramt zu einem der anspruchsvollsten Ämter, die unsere Gesellschaft zu vergeben hat. Die Ausgezeichneten haben sich umfassende und bleibende Verdienste um ihre jeweiligen Heimatgemeinden erworben, die nachhaltig und weit über die Gemeindegrenzen hinaus wirken, wofür ich mich im Namen des Landes Steiermark herzlich bedanken möchte."


Großes Ehrenzeichen für


Rudolf Stiendl, Bürgermeister a.D. (Gemeinde St. Andrä-Höch)

Rudolf Stiendl hat 25 Jahre lang als Bürgermeister die Gemeindeentwicklung von St. Andrä-Höch mitgestaltet. Zusätzlich bekleidete er ein Jahr lang das Amt des Vizebürgermeisters und des Kassiers. Insgesamt blickt der Vollblut-Politiker auf 36 Jahre Gemeinderatszeit zurück. In diesem langen Zeitraum hat Rudolf Stiendl sich immer wieder schaffend mit Ideen zur Erneuerung und allgemeinen Weiterentwicklung der ihm anvertrauten Ortschaft eingebracht. In seiner Anfangszeit wurde etwa das Gemeindeamt umgebaut, danach folgten der Umbau des Feuerwehrhauses und des Musikheimes. Der vollflächige Ausbau des Breitbandes, die Fuhrparkerneuerung sowie die Generalsanierung des Kindergartens standen ebenso auf seiner Agenda wie der Bau der Aussichtswarte am Demmerkogel.


 

Johann Mayer, Bürgermeister a.D. (Gemeinde Hengsberg)

Im Jahr 2007 wurde Johann Mayer zum Bürgermeister der Gemeinde Hengsberg gewählt. Zu Beginn seiner Amtszeit startete er die Projektentwicklung Hengistzentrum und erfüllte damit der Bevölkerung einen langersehnten Wunsch – die Errichtung des Hauses für Sport und Kultur. Neue Akzente setzte er auch in der Kinderbetreuung. In enger Zusammenarbeit mit dem Schul- und Kindergartenausschuss konnte die Nachmittagsbetreuung in der Volksschule und im Kindergarten ausgebaut werden. Eine große Herausforderung stellte der Ausbau beziehungsweise die Sanierung der Gemeindewege dar, welche er mit großem Geschick meisterte. Der moderne Zubau des Gemeindeamtes samt neu gestalteter Außenanlage und dem Rosengarten wurde zum Schmuckstück der Gemeinde.



Karl Grasmuck, Bürgermeister a.D. (Marktgemeinde Gamlitz)

Karl Grasmuck hat als Gemeinderat, Vizebürgermeister und Bürgermeister von Gamlitz einen großen Teil zur positiven Entwicklung der Gemeinde beigetragen. Zu den Meilensteinen während seiner Amtszeit zählen unter anderem der Neubau des Kindergartens, der Zu- und Umbau der Hauptschule und des Turnsaals, zahlreiche infrastrukturelle Maßnahmen, Straßen- und Wegesanierungen sowie die Neugestaltung des Marktplatzes. Zu erwähnen sind weiters seine zahlreichen Funktionen in diversen Gremien, wie etwa die des Obmann Stellvertreters im Fachausschuss Obst-Weingartenbau, des Kassiers beim Wasserverband oder auch des Obmann-Stellvertreters der Österreichischen Rebveredler in Wien.



Martin Wratschko, Bürgermeister a.D. (Marktgemeinde Ehrenhausen)

Martin Wratschko lenkte über einen langen Zeitraum als Bürgermeister die Geschicke der Marktgemeinde Ehrenhausen. Die Palette seiner Verdienste reicht vom Bau des Musikheimes, von der Errichtung einer Sportstätte für den ESV in Ehrenhausen über die Pflege und den Ausbau der Wanderwege bis hin zur Koordination des Betreuten Wohnens in Ehrenhausen. Auch die Pflege des Schlossbergs und des Aufgangs zum Mausoleum sowie die damit verbundene Wiederherstellung der freien Sicht auf dieses Baudenkmal gehen auf das Erfolgskonto von Bürgermeister Wratschko. Ein besonderer Höhepunkt seiner Karriere war etwa die Eröffnung des Loisiums, das moderne Wine & Spa Resort, welches von der Gemeinde mit Gewinn für die Anwohner und Zureisenden gefördert wurde.


 

Fotos: (c) Land Steiermark/Robert Frankl

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