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Mobilität rettet Leben – 65 Jahre MIVA-ChristophorusAktion

  • la6098
  • 28. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

 

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Ohne Mobilität keine überlebenden - ist für viele in den ärmsten Ländern leider immer noch Realität. „Doch wo Menschen zusammenstehen und Solidarität zeigen, wachsen die Chancen für alle.“, so MIVA-Geschäftsführerin Christine Prazer, und dankt damit den vielen Spenderinnen und Spendern, insbesondere aber auch den Pfarrgemeinden in ganz Österreich für die Unterstützung bei der MIVA-ChristophorusAktion 2025.

 


Rund um den ChristophorusSonntag, dem 27. Juli 2025, fanden Fahrzeugsegnungen in Österreichs Pfarren statt. Einerseits, rund um den Schutzpatron aller Reisenden den Segen zu empfangen, andererseits um „Einen ZehntelCent pro unfallfreie Kilometer für ein MIVA-Fahrzeug“ - oder umgerechnet einen Euro pro unfallfreie Kilometer - als Dank für unfallfreies Unterwegssein zu erbitten. So auch in Stadl-Paura, dem Sitz des katholischen Hilfswerks, wo anlässlich des 65-jährigen Jubiläums der ChristophorusAktion mit einem Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche gefeiert wurde. Bei der anschließenden Fahrzeugsegnung wurde auch eine MIVA-Ambulanz in Uganda gesegnet.



Segnung eines MIVA-Ambulanzfahrzeuges im Rahmen des ChristophorusSonntags 2025 in Stadl-Paura für den künftigen Einsatz in Uganda durch Pater Franz Windischhofer.
Segnung eines MIVA-Ambulanzfahrzeuges im Rahmen des ChristophorusSonntags 2025 in Stadl-Paura für den künftigen Einsatz in Uganda durch Pater Franz Windischhofer.

 

Den Menschen in den Anden nahe

Pater Franz Windischhofer gewährt einen Einblick und zeigt welch enorm wichtigen Stellenwert Mobilität für seine Tätigkeit als Missionar hat. Er befindet sich derzeit in Österreich und betreut seit vielen Jahrzehnten in den Anden Perus ein Pfarrgebiet in der Größe des Bundeslandes Salzburgs. Das Leben in dieser Gegend ist hart. „Trotz der Globalisierung und des Fortschritts im Land gibt es viele von Armut geprägte Menschen, die nicht Schritt halten können und am Rande des Weges liegen bleiben. Ihnen Hilfe anzubieten und nahe zu sein ist mein vorrangige Aufgabe“, berichtet Pater Franz, der die rund 60 Ortschaften regelmäßig besucht.

 

„Ohne eigene Mobilität wäre meine pastorale und soziale Arbeit wohl eine Art, Sesselpastoral´, denn es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel in diese Orte. Die Straßen befinden sich zudem in einem extrem schlechten Zustand, die in der Regenzeit  vielfach nicht mehr befahren werden können. Ob in der Seelsorge und bei religiösen Festen, den Schulen, beim Krankentransport oder der Verteilung von Decken und dringend benötigen Lebensmittel.“

 


Mobilität ist teilbar

In den Ländern des Südens ist Mobilität ein wertvolles Gut: Sie sichert Existenzen, ermöglicht Bildung, schenkt Hoffnung und retten im Notfall Menschenleben. Oder hilft, wie mit dem diesjährigen Schwerpunkt in Osteuropa, bei der Verteilung von Lebensmitteln und Hilfsgütern. „Mobilität ist teilbar. Ich danke jeder Spenderin und jedem Spender von Herzen für die wertvolle Unterstützung. Jeder einzelne Beitrag zählt und trägt dazu bei, dass wir gemeinsam Großes bewirken können!“, betont Parzer dankend.

 


Spenden jederzeit möglich

Auch wenn die diesjährigen MIVA-ChristophorusAktion mit Ende Juli offiziell ihren Höhepunkt findet, ist das Spendenkonto unter IBAN AT07 2032 0321 0060 0000 weiterhin geöffnet. Genauso kann jeder über eine Onlinespende auf www.miva.at einen Beitrag leisten.

 


Über die MIVA

Die Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft (MAVA) ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche und unterstützt alljährlich Projekte in mehr als 50 Ländern der Welt. Ihr Ziel ist es, Menschen in den ärmsten Regionen der Welt mit lebensnotwendiger Mobilität zu unterstützen. Je nach Bedarf Ambulanzfahrzeuge oder Geländewagen, Motorräder, Fahrräder, Traktoren, landwirtschaftliche Geräte, fallweise auch Boote, Mobilitätshilfen oder Lasttiere.

 


Mehr zum Schwerpunkt der diesjährigen MIVA-ChristophorusAktion unter www.miva.at/christophorusaktion2025



Fotocredits: MIVA Austria

 

 

 

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