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Segensreiche Neueröffnung des neuen Vinzimarktes Leibnitz


Freude beim Vorstand des Vinzimarktes Leibnitz und dem Leibnitzer Bürgermeister über die Neueröffnung des Vinzimarktes Leibnitz: (v.l.n.r.) Lieselotte Riedel-Haidenthaller, Regina Sutter, Petra Harkam, Bgm. Michael Schumacher, Christine Koller, Marianne Strohmaier, Barbara Schober und Franz Hartinger.


Schon die Anwesenheit von so vielen Ehrengästen unterstrich am 19. März 2024, dem Josefitag, die besonders große Bedeutung der Neueröffnung des größer gewordenen Vinzimarktes Leibnitz in Räumlichkeiten am neuen Standort in der Grazergasse 13 bis 15.


Lang gehegter Wunsch nach größeren Räumlichkeiten


Bereits am 1. März 2024 war der Vinzimarkt Leibnitz von der Schmiedgasse in die Grazergasse übersiedelt. Die Übersiedlung in größere, neue Räumlichkeiten hat es in der 16-jährigen Geschichte des Vinzimarktes Leibnitz schon seit längerer Zeit gegeben, wie Obfrau Christine Koller zur Begrüßung bei der feierlichen Neueröffnung betonte. Allerdings war man zuletzt ein ganzes Jahr lang auf der nicht gerade einfachen Suche nach einem neuen Standort gewesen. Wie dringend notwendig das war, bewies bereits eine sehr lange Käuferschlange am Samstag vor der Neueröffnung, sodass eigentlich, so die Obfrau, auch der neue Vinzimarkt Leibnitz schon wieder zu klein geworden sein könnte.


Die große Schar von (Ehren-)Gästen führte Bgm. Michael Schumacher, Stadtrat Bernd Hofer, die Gemeinderäte Manuela Kittler, Gerhard Krenn und Dietmar Piska-Kerschler, Helene Silberschneider, Bgm. Elke Halbwirth, Karl Trummer oder Wilfried Breitentahler sowie Vertreterinnen der Vinzigemeinschaft an.


Kirchlicher Segen


"Durch eine Tätigkeit, Menschen unter die Arme zu greifen und zu helfen, das Kreuz zu tragen ist Teil christlicher Gesinnung der hier ehrenamtlich Tätigen!", betont Stadtpfarrer Anton Neger und spendete dem Vinzimarkt und allen, die hier aus- und eingehen den kirchlichen Segen.


"Der Kundenandrang ist gestiegen!"


Obfrau Koller erzählt, dass die Idee, hier in der Grazergasse den neuen Vinzimarkt unterzubringen von Bgm. Schumacher gekommen sei. Gleichzeitig erwähnte sie aber auch, dass man in letzter Zeit leider weniger Waren von Unternehmen gespendet bekomme und die wöchtentliche Abgaben von Grundnahrungsmittel limitiert werden müsse. "Der Kundenandrang ist gestiegen! Es sind inzwischen 460 registrierte KundInnen, die für den Vinzimarkt eine Einkaufsberechtigung haben, wobei nur eine Karte pro Familie ausgestellt wird, aber damit natürlich für mehrere Personen einer Familie eingekauft wird", weiß die Obfrau zu berichten. Im Vinzimarkt Leibnitz sind nur Personen einkaufsberechtigt, deren monatliches Einkommen 1.250 Euro (Einzelpersonen) bzw. 1.970 Euro (Ehepaare) nicht übersteigt. Für jedes Kind darf man 150 Euro mehr Einkommen haben.

Koller dankte aber auch allen, die hier "im Vinzimarkt zusammengreifen, damit die Bevölkerung versorgt wird", die es finanziell braucht. Aktuell sind es fünf Teilzeitkräfte und an die 20 ehrenamtliche MitarbeiterInnen, die im nunmehr 180 Quadratmeter großen Markt beim Verkauf, in der Kaffee-Ecke, oder bei der Warenanlieferung und Regalbetreuung mithelfen.


Große Freude auch beim Bürgermeister


"Es ist ein wahrhaft großartiger Feiertag am heutigen Josefitag, wenn hier der neue Vinzimarkt Leibnitz eröffnet wird. Ich bin zutiefst dankbar, dass wir das in Leibnitz gemeinsam mit der großen Initiative von Christine Kollere so perfekt ablaufend tun dürfen", freut sich Bgm. Schumacher. Denn der Vinizimarkt sei, so der Bürgermeister, "seit 16 Jahren ein Garant dafür, dass Menschen, die nicht auf die finanziellen Butterseite des Lebens gefallen sind, auch menschenwürdig einkaufen dürfen. Das ist aus meiner Sicht ein Menschenrecht." Daher stemme auch die Stadtgemeinde die Miete für den Vinzimarkt.


Haus mit sozialer Ausrichtung


Das Haus mit sozialer Ausrichtung befindet sich im Eigentum einer privaten Eigentümer-Gemeinschaft, die Karl Trummer von "Silver Living" vertritt. Mit der Sanierung der Räumlichkeiten in der Grazergasse 13 - 15 erfolgte allerdings erst der Auftakt für noch weitere soziale Projekte.

"Die Investoren haben sich von Anfang an zum Ziel gesetzt, eine sozial runde Idee umzusetzen", so Trummer. So werden etwa im Innenhof im Auftrag der Stadtgemeinde Leibnitz bis zum September dieses Jahres auch zwei Kinderkrippen entstehen, die von der Volkshilfe betreut werden. In einem 3. Bauabschnitt will man bis Mai nächsten Jahres, die geförderte Seniorenwohnungen (Betreutes Wohnen) errichten. Die gesamte Nettonutzfläche beträgt 1300 Quadratmeter. Dafür wollen die Eigentümer bis zum Ende des 3. Bauabschnitts über fünf Millionen Euro investieren.

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