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SPÖ Weststeiermark beschließt Kandidatenlisten für die Wahlen



Bei einer Wahlkreiskonferenz haben die Delegierten der SPÖ Weststeiermark unter dem Motto „Vorwärts. Ab jetzt.“ die Weichen für das bevorstehende Wahljahr gestellt. Die Delegierten haben im Josef-Baumann-Saal am Franz-Trampusch-Platz in Wagna mit überwältigender Mehrheit die Kandidatenlisten für die Landtag- und Nationalratswahl für die Wahlkreise 6C und 3 abgesegnet.


Die Rede des Landesparteivorsitzenden


Bei der SPÖ Weststeiermark wird das Jahr 2024 als eine große Chance für einen echten Wendepunkt gesehen. "Wir stellen den Führungsanspruch und sind bereit, auf landes-, bundes- und europapolitischer Ebene noch mehr Verantwortung zu übernehmen. Das ist dringend nötig, denn nur mit einer starken Sozialdemokratie kann es eine gerechte Zukunft geben, in der es allen gut geht", so Landesparteivorsitzender Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang zu den delegierten im Josef-Baumann-Saal in Wagna.



Es gehe um ein leistbares Leben, die beste Gesundheitsversorgung und darum, dass alle Kinder die besten Chancen bekommen. Aber nur, wenn die Sozialdemokratie in politischer Verantwortung sei, könne man all diese Vorhaben auch tatsächlich umsetzen, wie Anton Lang betonte. Es mache ihn wirklich stolz, dass viele motivierte und starke Frauen auf den Listen der SPÖ zu finden wären. "Es ist noch ein weiter Weg bis zur Gleichstellung. Aber es geht Schritt für Schritt zu einer echten Gleichstellung!", betont Lang.

Den Grundstein für ein erfolgreiches Wahljahr lege die SPÖ bei den Wahlkreiskonferenzen. "Daher ist die Richtung für uns klar: Vorwärts. Ab jetzt!", so Lang weiter.


Motivationsproblem für EU Wahl

Lang ortete ein Motivationsproblem für EU Wahl. Daher müsse man mit den Leuten reden. "Wir brauchen eine starke Vertretung in Brüssel und Straßburg. Denn viele Beschlüsse werden dort getroffen, die in Österreich umzusetzen sind! Unser Ziel ist es, bei der EU-Wahl ein sehr gutes Ergebnis zu erzielen!", meint der SPÖ-Landesparteivorsitzende und Spitzenkandidat für die Landtagswahl in der Steiermark. Bei der Nationalratswahl sei es laut Lang notwenig, dass die Sozialdemokratie so stark werde, dass es ohne sie nicht gehe zu regieren.



Führungsanspruch in der Steiermark


In der Steiermark müsse man Leuten helfen, die es unbedingt brauchen. "Es muss ein politischer Auftrag sein, dass Menschen keine Existenzängste haben. Ein leistbares Leben ist Grundlage auf dem Weg zu Gerechtigkeit. Eine flexible und hochwertige Kinderbetreuung ist ein wichtiger Schritt für die Gleichstellungspolitik. Für Frauen müssen Beruf und Familie vereinbar sein, denn sie sind es, die die Kinder betreuen. Sie brauchen Schutz vor der Altersarmut und der Arbeitsfalle", verlangt Lang.

"Wir wollen die Steiermark so gestalten, wie es sich die Sozialdemokratie vorstellt. Es darf in unserem Land kein Platz für Hass und Hetze sein. Wir müssen entwickeln und für ein leistbares Leben arbeiten, das ist unser Auftrag. Es muss alles sozial verträglich sein und möglich sein, in der Steiermark würdevoll zu altern! In der Steiermark hat sich jedes Kind, die gleichen Chancen verdient!", erläutert der SPÖ-Vorsitzende, der das Motto "Weniger reden und mehrt tun!" ausgibt.



Lang ortete nach seinen jüngsten Besuchen in steirischen Regionen, "dass man es uns zutraut, wieder Wahlen zu gewinnen!". "Es gibt die Chance, nach zehn Jahren wieder den Landeshauptmann zurückzuholen. Unser Ziel ist daher, bei der Landtagswahl Erster zu werden und nicht immer nur zuzulegen!"


Stimmen aus der Region



Für LAbg. Bernadette Kerschler geht es um "die Menschen, die in der Arbeit stehen und wo wir sie unterstützen können!" Das Augenmerk gelte kleinen Betrieben und Einzelbetrieben, für die die SPÖ in der Steiermark der Ansprechpartner sei, so die Landtagsabgeordnete.

"Die Rahmenbedingungen, an die wir bei der SPÖ arbeiten, müssen passen, vor allem bei der Elementarbildung und Kinderbetreuung. Es geht um die der Menschen in diesem Land!", so LAbg. Bernadette Kerschler.

Für LAbg. Andreas Thürschweller ist das erklärte Ziel, bei der Landtagswahl Blau-Schwarz zu verhindern.


Unter den Delegierten der SPÖ Leibnitz sah man bei der Wahlkreiskonferenz Weststeiermark in Wagna u.a. (v.l.n.r.) GR Gabriele Zach, Vizebgm. Helga Sams, Bgm. Michael Schumacher, GR Sarah Kouba und GR Herta Kriegl-Lösch.


NRAbg. Leichtfried ortet "Katastrophe"


"Wenn in einem Land am Ende des Monats eine Familie überlegen muss, ob sie essen oder heizen soll, ist das eine Katastrophe", warnte NR-Wahl-Spitzenkandidat NRAbg. Jörg Leichtfried. "Wir haben uns in der Opposition regeneriert und versucht, dagegen zu halten. Daher braucht es die Sozialdemokratie in der Regierung. Das ist wesentlich, um etwas umzusetzen!", meint Leichtfried.


"Immer mehr Männer ermorden immer mehr Frauen und immer mehr Frauen haben Angst. Das ist unpackbar!", sprach der SPÖ-Nationlarat ein heißes Thema an. Man dürfe Frauen nicht allein lassen, so Leichtfried, und müsse das Männerproblem ansprechen.


EU-Wahl am 9. Juni 2024


Die SPÖ geht mit Elisabeth Grossmann als steirische Spitzenkandidatin in die EU-Wahl am 9. Juni. Die bisherige Bundesrätin, deren Herz europäisch schlage, möchte sich für ein soziales Europa einsetzen. "Österreich hat sehr vom EU-Beitritt profitiert. Die steirischen Exporte in die EU haben sich verneunfacht! 50.000 Arbeitsplätze sind direkt auf den EU-Beitrtt von Österreich zurückzuführen! Nun geht es ins Zukunft darum, die Rahmenbedingungen zu harmonisieren. Bei den Binnenfreiheiten müssen wir eine klare Antwort geben und Lohn- und Steuerdumping in der EU verhindern. Die österreichische Souzialpartnerschaft müssen wir auf Europa ausweiten. Es braucht einen gut organisierten Sozialstaat für entsprechende Rahmenbedingungen", erläutert Grossmann.



Überwältigende Mehrheiten


"Alle abgegebenen Stimmzettel waren gültig! Es gab auch Streichungen, aber die waren nicht gravierend. Alle Kandidaten wurden mit überwältigender Mehrheit gewählt!", verkündete Gerhard Schreiner als Sprecher der Wahlkommissionen am Schluss der Wahlkreiskonferenz der SPÖ Weststeiermark.


Die Kandidatinnen für die Landtagswahl


  1. Anton Lang

  2. Andreas Thürschweller

  3. Bernadette Kerschler

  4. Jochen Bocksruker

  5. Barbara Spiz

  6. Camilla Trampusch

  7. Martin Baumgartner

  8. Sigrid Riegler

  9. Marco Gratzer

  10. Anna Berghofer

  11. Felix Oswald

  12. Karin Binder

  13. Jürgen Holzmann

  14. Martina Weixler

  15. Robert Sackl

 Die Kandidatinnen für die Nationalratswahl

  1. Martina Weixler

  2. Patrick König

  3. Barbara Spiz

  4. Stefan Jud

  5. Herta Kriegl-Lösch

  6. Bernd Schantl

  7. Camilla Trampusch

  8. Markus Summer

  9. Sigrid Riegler

  10. Florian Petrovitz

Alle Fotos: Heribert G. Kindermann, MA

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