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Standfestigkeit von Bäumen in der Steiermark in Gefahr!


Foto: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Leibnitz


Die intensiven Regenfälle der letzten Woche haben in weiten Teilen der Steiermark zu einer erheblichen Aufweichung des Waldbodens geführt. Die Niederschlagsmengen haben die Standfestigkeit der Bäume stark beeinträchtigt und stellen eine ernste Gefahr für die Bevölkerung und die ForstarbeiterInnen dar.


Zusätzliches Risiko durch Windböen


In vielen Gebieten ist der Waldboden so stark aufgeweicht, was die Stabilität der Bäume erheblich verringert. Besonders in Regionen, in denen Bäume bereits hängend oder schief stehen, ist besondere Vorsicht geboten. Selbst bei geringen Windgeschwindigkeiten können Bäume in der momentanen Situation plötzlich umstürzen und eine ernsthafte Gefahr darstellen. „Ich appelliere an alle Spaziergängerinnen und Spaziergänger, Wanderer und Waldbesucherinnen und –besucher, diese Bereiche dringend zu meiden“, sagt Landesrätin Simone Schmiedtbauer.

Aufgrund der aktuellen Wetterprognose für Morgen Samstag sind im Vorfeld einer Störungsfront mit punktuellen Windböen mit rund 80km/h Wind zu rechnen. „Diese Windgeschwindigkeiten in Kombination mit den massiv aufgeweichten Böden lässt die Gefahr von umstürzenden Bäumen sprunghaft ansteigen. Ich rate daher insbesondere für dieses Wochenende von Aufenthalten in Wäldern aber auch in Parks dringend ab“, erklärt Schmiedbauer.   


Gefahr bei der Schadholzaufarbeitung


Die Aufarbeitung von Schadholz in den betroffenen Gebieten ist besonders riskant. In den Bereichen der Rutschungen besteht eine erhöhte Gefahr von Nachrutschungen, was die Arbeit für Forstarbeiterinnen und Forstarbeiter sowie für Einsatzkräfte extrem gefährlich macht. Es ist dringend erforderlich, diese Arbeiten erst nach einer Stabilisierung der Situation durchzuführen.

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