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Vier Mio. Euro Fördertopf für Klimaschutz-Gemeindeprojekte



Mehr als 200 Teilnehmer:innen debattierten dieser Tage bei der 3. steirischen Klimaschutz-Gemeindekonferenz in Leoben vor allem über die Finanzierung von Klimaschutzvorhaben in steirischen Gemeinden. Im Ergebnis wurde ein vier Mio. Euro schwerer Fördertopf für Klimaschutz-Gemeindeprojekte vorgestellt.


Um Maßnahmen gegen den Klimawandel auch auf kommunaler Ebene voranzutreiben und die steirischen Gemeinden bestmöglich dabei zu unterstützen, hat das Land Steiermark unter der Federführung von Landesrätin Ursula Lackner vor mittlerweile zwei Jahren ein Gemeindeservice für Klima- und Energiefragen eingerichtet. Ein Fixpunkt dieser Beratungsschiene ist die jährliche Klimaschutz-Gemeindekonferenz, die am 22. November 2023 mit Klimaschutzlandesrätin Ursula Lackner, Nachhaltigkeitslandesrätin Simone Schmiedtbauer und mehr als 200 Gemeindevertreter:innen in Leoben über die Bühne ging.

Neben dem Keynote-Referat von Thomas Brudermann (Uni Graz) zum Umgang mit Klimaausreden konnten die Teilnehmer:innen eine Vielzahl an neuen Informationen und Impulsen mit in ihre Heimatgemeinden nehmen. So wurden unter anderem 


  • neue Elektromobilitätsangebote für Gemeinden vorgestellt,

  • Wege zur Klimaschutz-Bürger:innen-Beteiligung (mit dem Klimadialog-Projekt des Landes Steiermark) aufgezeigt,

  • Neuigkeiten aus der Energieraumplanung, in der die Steiermark eine Vorreiterrolle einnimmt, präsentiert

  • und innovative Finanzierungsmethoden für Klimaschutzprojekte von Susanne Hasenüttel (Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik) erörtert.

Neues Förderprogramm vorgestellt


Um die Klimaschutz-Innovationen in den steirischen Gemeinden weiter anzukurbeln, wurde auf der Konferenz ein neues Förderprogramm vorgestellt. Insgesamt stehen vier Millionen Euro zur Verfügung, mit denen kommunale Projekte umgesetzt werden können. Diese reichen von der Energiewende und Erzeugungsanlagen (wie zum Beispiel Photovoltaikanlagen) über Klimawandelanpassungsmaßnahmen (Begrünung, etc.) bis hin zur E-Mobilitätsoffensive für steirische Gemeinden. Das Ziel ist dabei klar definiert: „Es gibt so viele unterschiedliche Projekte, die in unseren Gemeinden umgesetzt werden können. Deswegen haben wir ein breites Förderprogramm konzipiert, das der Kreativität der Gemeinden keine Grenzen setzt“, so Landesrätin Ursula Lackner. Zum Gemeindeservice ergänzt sie: „Unsere Gemeinden stehen oft vor den selben Herausforderungen, wenn es darum geht, die Energiewende zu meistern. Deshalb ist es nicht notwendig, das Rad immer wieder neu zu erfinden. Mit unserem Gemeindeservice setzen wir genau dort an und geben neue Impulse für die praktische Arbeit vor Ort. Nach zwei Jahren zeigt sich klar: Diese Herangehensweise wirkt! Es ist unglaublich, wie viele Projekte in den steirischen Gemeinden umgesetzt werden.“


„Nachhaltigkeit beschäftigt uns auf allen Ebenen!“


„Nachhaltigkeit beschäftigt uns auf allen Ebenen. Der Weg zu einem wirksamen Klima- und Umweltschutz und einer grüneren und unabhängigeren Zukunft in der Energieversorgung führt in die Gemeinden und Regionen. Die Verantwortungsträgerinnen und -träger vor Ort sind unsere wichtigsten Partner auf diesem Weg, denn sie wissen am besten, was es braucht. Daher freut es mich, dass wir als Land Geld in die Hand nehmen, um lokale Projekte für mehr Klima- und Umweltschutz zu unterstützen. Danke an die vielen Bürgermeister:innen, die bei der Veranstaltung dabei waren und bereits jetzt Großartiges leisten“, kommentierte Landesrätin Simone Schmiedtbauer das Ergebnis der Gespräche.


Fotocredit: Land Steiermark/Freisinger

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