Zeit drängt: Petition für ein Koralmbahn-Ticket eingebracht
- la6098
- 26. Sept. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Der Startschuss der Koralmbahn rückt immer näher: Bereits ab 14. Dezember sind Graz und Klagenfurt nur noch 41 Minuten voneinander entfernt. Die Nationalratsabgeordneten Joachim Schnabel (Steiermark) und Johann Weber (Kärnten) fordern daher nun ein leistbares, grenzüberschreitendes Ticket, um das gesamte Potential der neuen Verbindung ausschöpfen zu können.
Gemeinsamer Arbeits- und Wirtschaftsraum
Mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn am 14. Dezember 2025 rücken die Steiermark und
Kärnten enger zusammen. Graz und Klagenfurt sind künftig in nur 41 Minuten verbunden –
ein Meilenstein für den Süden Österreichs. Die neue Verbindung eröffnet enorme Chancen
für die Menschen in dieser Region sowie für die wirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische
Entwicklung beider Bundesländer.
Menschen müssen profitieren
Damit dieses Potenzial nicht ungenutzt bleibt, haben die Nationalratsabgeordneten Joachim
Schnabel (Steiermark) und Johann Weber (Kärnten) eine Petition für ein „Koralmbahn-
Ticket“ im Nationalrat eingebracht. „Mit der neuen Koralmbahn entsteht ein großer, einheitlicher Wirtschaftsraum. Davon müssen insbesondere die Menschen in der südlichen Steiermark profitieren, sei es beim Pendeln, in der Ausbildung oder im Beruf. Damit das gelingt, braucht es ein leistbares, grenzüberschreitendes Ticket – und das rechtzeitig zum Start. Die Zeit drängt, jetzt sind die Verkehrsverbände gefordert“, betont Abg. Schnabel.
Appell an den Verkehrsminister
Auch Abg. Weber unterstreicht die Bedeutung für Kärnten: „Mit der neuen Koralmbahn
rücken die Bezirke Wolfsberg und Völkermarkt ins Zentrum des Wirtschaftsraums zwischen
Klagenfurt und dem Großraum Graz. Damit diese Chance für unsere Region nicht verpufft,
braucht es ein einheitliches Ticketmodell. Hier ist auch der Verkehrsminister gefordert,
sicherzustellen, dass es funktioniert.“
Druck wächst
Die Petition verlangt, dass das Ticket pünktlich zur Inbetriebnahme verfügbar ist oder
zumindest eine faire Lösung für Pendlerinnen und Pendler geschaffen wird. Derzeit endet die
Gültigkeit der Bundesländer-Klimatickets jeweils am Endbahnhof des betreffenden
Bundeslandes – zum Nachteil der Pendlerinnen und Pendler. Erste Initiativen, wie jene der
steirischen Pendlerinitiative, zeigen, dass der Druck aus der Region wächst und konkrete
Lösungen verlangt. Das „Koralmbahn-Ticket“ soll gewährleisten, dass die neue Verbindung nicht nur eine technische Innovation bleibt, sondern auch den Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort im Süden Österreichs nachhaltig stärkt.
Fotocredits: K.K.





