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Zweistellige Interessentenbeiträge: NR Schnabel und Kühberger fordern Kunasek zum Handeln auf

  • la6098
  • 17. Nov.
  • 1 Min. Lesezeit
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Aufgrund gesetzlicher Vorgaben sollen die Interessentenbeiträge für Tourismusbetriebe heuer um rund 13 Prozent steigen. Eine Erhöhung, die laut Nationalratsabgeordneten Joachim Schnabel und Andreas Kühberger in Anbetracht der derzeitigen Herausforderungen für die Tourismusindustrie inakzeptabel ist.


"Falsches Signal"

„Die geplante Erhöhung der Interessentenbeiträge trifft alle steirischen Betriebe, nicht nur den Tourismus. In einer Zeit, in der Unternehmen ohnehin mit enormen Kostensteigerungen kämpfen, ist das ein völlig falsches Signal“, warnen die Nationalratsabgeordneten Joachim Schnabel und Andreas Kühberger.


Aufgrund gesetzlicher Vorgaben sollen die Beiträge heuer automatisch um rund 13 Prozent steigen, nachdem der Verbraucherpreisindex den Schwellenwert von zehn Prozent überschritten hat. „Auch wenn diese Anpassung gesetzlich vorgesehen ist, darf man sich nicht hinter dem Paragrafen verstecken. Der Landeshauptmann und Tourismusverantwortliche der Landesregierung muss in seiner Gesamtverantwortung hier regelnd eingreifen und Maßnahmen setzen, um zusätzliche Belastungen zu verhindern“, so Schnabel.


"Entlastung und Planungssicherheit nötig"

“Ich halte die Erhöhung der Tourismusabgabe in der Steiermark um 13 % für völlig unverständlich. In einer Zeit, in der viele Betriebe mit steigenden Kosten und sinkender Nachfrage kämpfen, ist das ein falsches Signal. Statt Entlastung gibt es zusätzliche Belastung. Ich erwarte mir vom Landeshauptmann, dass er diese Entscheidung überdenkt und endlich im Sinne der Betriebe handelt,” stellt Andreas Kühberger, Abgeordneter und Bürgermeister der obersteirischen Gemeinde Mautern, klar.


Die steirischen Betriebe kämpfen derzeit mit massiv gestiegenen Energie-, Personal- und Finanzierungskosten. „Was sie jetzt brauchen, sind Entlastungen und Planungssicherheit – keine weiteren Abgaben. Landeshauptmann Kunasek muss entlasten statt belasten“, fordern Schnabel und Kühberger abschließend.


Fotocredits: NR Schnabel © Parlamentsdirektion/​Johannes Zinner; NR Kühberger: © Parlamentsdirektion/Thomas Topf

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