Was für den einen nur alt erscheint, ist für den anderen noch ein Schatz.

Das aus dem Englischen kommende Wort Re-Use bedeutet so viel wie Wiederverwenden. Das Konzept ist so einfach wie sinnvoll: Was ich selbst nicht mehr brauchen kann, gebe ich an andere weiter, die dafür eine Verwendung haben. Dazu zählen nicht nur Kleidung und Textilien, sondern auch Elektrogeräte, Möbel, Sportgeräte, Spielzeug, Hausrat und vieles mehr. 

Re-Use stellt nach der Abfallvermeidung den wichtigsten Punkt einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft dar. Das Ziel ist es, einmal erzeugte Gegenstände und Güter möglichst lange in Verkehr zu halten. Durch das Reparieren bzw. das Wieder- und Weiterverwenden von Gebrauchsgegenständen werden Ressourcen gespart und Abfälle vermieden. Dies trägt wesentlich zum Umwelt-und Klimaschutz bei. 

Re-Use Shop

Die Ressourcenparks Leibnitz und Saggautal sind wichtige Drehscheiben für die Abgabe von Gebrauchsgegenständen, die für den einen wertlos erscheinen aber für den anderen einen hohen Wert darstellen. Immer wieder sind in den Ressourcenparks wertvolle Dinge dabei und die KundInnen freuen sich regelmäßig über wahre Schnäppchen.

Bitte vorsortieren!

Für einen raschen und ordnungsgemäßen Ablauf im Ressourcenpark ist auf die richtige Vorsortierung zu Hause und Reihenfolge beim Beladen des Fahrzeuges oder Anhängers unbedingt zu achten. Das spart viel Zeit und auch Nerven! Geeignete Vorsammelsysteme, wie etwa Batterieboxen, Fetty-Kübel und vieles mehr, erhalten Sie kostenlos im Ressourcenpark.

Re-Use-Tipps

  • Re-Use beginnt beim Einkaufen. Nur das kaufen, was auch wirklich gebraucht wird! Vieles lässt sich ausleihen, teilen oder tauschen. 
  • Bei der Auswahl des Artikels auf Qualität und Reparaturfähigkeit achten. Je länger der Lebenszyklus eines Produktes ist, umso besser und ressourcenschonender für die Umwelt. 
  • Verkauf von nicht mehr gebrauchten, aber funktionstüchtigen Dingen in Second-Hand-Läden, Flohmärkten oder Re-Use-Shops. 
  • Spenden oder Verschenken von funktionstüchtigen Gegenständen und Kleidern an wohltätige Organisationen. 
  • Verzicht auf Einweg-Artikel wie To-Go-Becher oder Wegwerfgeschirr.