Das Bürgerforum Leibnitz unter der Fraktionsvorsitzenden GR Manuela Kittler fordert ein Vorsorge-Modell und die Einrichtung eines Blackout-Beauftragten.

„Von einem Stromausfall können für längere Zeit alle betroffen sein! Im Sommer funktionieren Gefrier- und Kühlanlagen nicht mehr, im Winter fallen Heizanlagen aus. Außer im privaten Bereich ist elektrische Energie für die Versorgung vieler Institutionen unabdingbar. Trinkwasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Lebensmittelversorgung, Rettungsdienste, Feuerwehren, landwirtschaftliche Betriebe, Produktionsbetriebe u.v.m.

Sicherlich ist das Stromversorgungssystem bei uns sicher und zuverlässig. Dennoch kann ein Stromausfall nicht ausgeschlossen werden! Wir, das Bürgerforum Leibnitz, wollen daher zur Initiative „Blackout-Vorsorge für Leibnitz“ aufrufen. Erste Gespräche wurden noch unter Bgm. Leitenberger begonnen. Hier wollen wir anschließen, sodass mit der Initiative „Blackout-Vorsorge“ ein Plan B, also ein Krisenszenario im Ernstfall erarbeitet wird, sodass wichtige Infrastruktur und Versorgungseinheiten in Leibnitz trotz Stromausfall weiter funktionieren.

Auch die Leibnitzerinnen und Leibnitzer sollen gezielt darauf vorbereitet und sensibilisiert werden. Es bedarf dazu eines Netzwerkaufbaus und einer Koordination mit allen im Krisenstab beteiligten Institutionen und der Einrichtung eines Blackout-Beauftragten im Gemeindeamt Leibnitz. Anhand eines gezielten Ablaufplans unter Einbindung aller im Krisenstab definierten Personen und Einrichtungen kann dann im Ernstfall die Versorgungssicherheit auch in Leibnitz gewährleistet werden. Ebenso liegt uns ein Erfahrungsaustausch mit der Stadtgemeinde Feldbach nahe, die bereits die Versorgungsplanung übt.

Ihre Manuela Kittler samt Team“