Der Corona-Virus hat den feierlichen Spatenstich für ein neues Veranstaltungszentrum der Marktgemeinde St. Veit in der Südsteiermark zwar aufschieben, aber Gott-sei-Dank doch nicht verhindern können. 

So griffen die Protagonisten nun endlich am Freitag, dem 10. Juli 2020 zwar mit Verspätung, aber doch noch zu den Schaufeln, um im Ortsteil St. Nikolai ob Draßling der Marktgemeinde St. Veit in der Südsteiermark symbolisch „grünes Licht“ für ein modernes Veranstaltungszentrum zu geben, das bereits im Bau ist.

Das tat der Freude über das bis Sommer nächsten Jahres dank Investitionen von 3,5 Mio. brutto (2,9 Millionen Euro netto) der Marktgemeinde und des Landes entstehende Zentrum bei (v.l.n.r.) Bgm. Gerhard Rohrer, Planer Heinrich Schwarz, Pfarrer Wolfgang Koschat, Vizebgm. Harald Schogler, Herbert Pratter (Raiffeisenbank Straß-Spielfeld), Gemeindesekretärin Petra Pratter, GK August Jöbstl oder GR Rudolf Reinprecht keinen Abbruch.

Gemeindeservicestelle, Pfarrkanzlei und Bankstelle

Nach einjähriger Bauzeit werden im Sommer nächsten Jahres in dem schmucken Veranstaltungszentrum in St. Nikolai ob Draßling auf einer Nutzfläche von rund 1.000 Quadratmetern neben einer mit modernstem Equipment ausgestatteten Servicestelle samt großem Besprechungsraum der Marktgemeinde St. Veit in der Südsteiermark auch die Pfarrkanzlei und eine Bankstelle der Raiffeisenbank Straß-Spielfeld Platz finden.

Ungetrübter Blick auf Pfarrkirche

Die nach Plänen von planconsort ztgmb Leibnitz entstehende „Multifunktionshalle“ ist so konzipiert, dass sie den einzigartigen Blick auf die Pfarrkirche St. Nikolai ob Draßling trotz der großen Kubatur des Gebäudes mit großer Überdachung im Eingangsbereich freigibt. „Möglich geworden ist das, weil wir uns auf das Notwendige und Sinnvolle beschränkt haben“, betont Planer Heinrich Schwarzl vom Leibnitzer Planungsbüro. Beim Spatenstich vertreten waren natürlich auch Vertreter heimischer Unternehmen wie u.a. von der Bauunternehmung Südbau, was regionale Arbeitsplätze sichern soll.

„Ich freue mich, dass dank des rund 400 Personen fassenden Veranstaltungszentrums vor allem unsere zahlreichen örtlichen Vereine ihre Feste und sonstigen Veranstaltungen mit der Bevölkerung wetterunabhängig abhalten werden können“, unterstreicht Bgm. Rohrer die Bedeutung des Zentrums beim nachträglichen symbolischen Spatenstich. Trotz fortschreitender Digitalisierung dürfe, so der Bürgermeister, das Gemeinschaftliche nicht verloren gehen!