Seit Jahresbeginn arbeiten die beiden Nachbargemeinden Gabersdorf und Schwarzautal in einer gemeinsamen Klimaschutz-Modellregion zusammen.

Das Projekt wird über das Förderprogramm „Klima- und Energie-Modellregionen“ abgewickelt und aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert. Damit will man in den beiden Kommunen innovative Klimaschutzprojekte forcieren und dank der Wirtschaftsbelebung nachhaltige Arbeitsplätze schaffen.

Bei der Auftaktveranstaltung für das Projekt „Klimaschutz-Modellregion Gabersdorf & Schwarzautal“ freuten sich auch (v.l.n.r.) Thomas Scheucher (Gemeindebediensteter von Gabersdorf), Bgm. Franz Hierzer (Gabersdorf), Bgm. Alois Trummer (Schwarzautal) und Mag. Daniela Klemencic (Gemeindebedienstete von Schwarzautal) über die ambitionierten Projektziele.

Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern

Aktuell stellen sich österreichweit 102 Klima- und Energie-Modellregionen ambitionierter Maßnahmen auf regionaler Ebene, um langfristig unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. Diese 898 Gemeinden beweisen tagtäglich wie groß die Bereitschaft ist, Klimaschutz ernsthaft voranzutreiben, so nun auch verstärkt in Gabersdorf und Schwarzautal. Aktuell wird in der Region gerade an innovativen, ambitionierten Klimaschutzmaßnahmen gearbeitet, die in den nächsten Jahren realisiert werden sollen. Im Rahmen des Projekts erfolgt ein breiter Diskurs. Es werden Ideen sowie Anregungen zur Energie- und Mobilitätswende gesucht. Aktuell ist man ebenso auf der Suche nach einem Projektleiter. Bewerbungen können noch bis Ende April bei den Gemeindeämtern Gabersdorf und Schwarzautal eingebracht werden.

Das Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Klima- und Energiemodellregionen“ durchgeführt.