Einen nachhaltigen Erfolg auf allen Ebenen verzeichnete die Steiermärkische Bank mit ihren acht steirischen Regionen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021. Mit erfreulichen Nachrichten wartet für das Vorjahr auch Regionalleiter Wolfgang Schrei für Region Süd- und Weststeiermark auf.

Gesamtergebnis der Steiermärkischen Sparkasse

„Das Vorjahr war in der 197-jährigen Geschichte der Steiermärkischen Sparkasse mit einem Periodenergebnis nach Steuern von 308 Millionen Euro, nach 80 Millionen im Jahr 2020, ein sehr gutes Jahr!“, berichtet ein erfreuter Regionalleiter Wolfgang Schrei im Pressegespräch in der Alten Post von Familie Nauschnegg in Leibnitz.
Das überdurchschnittliche Ergebnis habe mehrere Gründe. „Sowohl das Kommerz- als auch das Privatkundengeschät ist letztes Jahr sehr gut gelaufen. Auch unsere Beteiligungen im Süden Europas, etwa Kroatien, haben sehr gute Ergebnisse geliefert. Es gab da noch keinen Krieg, wodurch sich aufgrund der Bewertungsmethoden der Wert der Töchterunternehmen aufwärts entwickelt hat. Hinzu kommt, dass es kaum bis keine Risikofälle gegeben hat“, weiß der Regionalleiter zu berichten. „Sehr erfolgreich war das Auslandsgeschäft. Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen gab es in allen Bereichen Wachstum. Vor allem sind sehr viele Sparer auf Aktien umgestiegen“, ergänzt Schrei.

Regional und digital

„Trotz Corona blieben unsere Filialen offen und hat die digitale Plattform George unsere Kundinnen und Kunden unterstützt und begleitet“, unterstreicht der südweststeirische Regionalleiter.

Die Region Süd- und Weststeiermark

Einen veritablen Beitrag zum Gesamtergebnis der Steiermärkischen Sparkasse hat die Region Süd- und Weststeiermark mit im Vorjahr unveränderten 14 Filialen und 102 Mitarbeitern sowie 62.293 Kundinnen und Kunden geleistet. „Bei den Bauträgern sind wir federführend und konnten im Vorjahr zahlreiche größere Projekte realisieren. Die Gesundheitslage hat uns auch 2021 weiter beeinflußt. Wir sind im Rahmen von staatlichen Überbrückungshilfen Teil der Lösung gewesen. Kundinnen und Kunden wissen eine regional verwurzelte Bank vor Ort zu schätzen“, weiß Regionalleiter Schrei. „Nach über 200 Jahren der Sparkasse und 197 Jahre der Steiermärkischen Sparkasse geht es weiterhin bis heute noch immer um die Gründungsidee, Wohlstand für alle und finanzielle Gesundheit zu schaffen!“, wie der Leiter der Region Süd- und Weststeiermark erinnert.

Partner der regionalen Wirtschaft

„Als Partner der regionalen Wirtschaft haben wir finanzielle Unterstützungen der öffentlichen Hand den Unternehmen zugeführt. Eine Insolvenzwelle ist daher 2021 ausgeblieben. Wir haben im Vorjahr rund 3.000 Neukundinnen und Neukunden sowie ein gutes Wachstum verzeichnet. Das Kreditvolumen ist auf 250 Millionen Euro oder um 10 % im Vergleich zu 2020 angewachsen. Davon profitiert haben Klein- und Mittelbetriebe, Reinvestitionen in den Bau sowie der Bau von Immobilien und der private Wohnbau. Diese Bereiche wurden durch ein niedriges Zinsniveau und allgemeinen wirtschaftlichen Optimismus befruchtet“, erklärt Schrei.

Wachsender Einlagenstand

Der Regionalleiter verweist aber auch auf einen gewachsenen Einlagenbestand und einen starken Trend zu Wertpapierveranlagungen aufgrund niedriger Zinsen und höherer Inflation. „Im Rekordjahr 2021 ist das Kaufvolumen auf 100 Millionen Euro oder um 20 % im Vergleich zu 2020 gestiegen! Wobei die Masse wegen der Risikostreuung in Fonds investiert!, bilanziert der Regionalleiter der Region Süd- und Weststeiermark der Steiermärkischen Sparkasse.
In den Sparkassen-Filialen vor Ort achte man, so Schrei, auf eine zeitgemäße Ausstattung sowie fachliche und persönliche Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sinne der Hebung von deren fachlicher Kompetenz.

Ausblick auf 2022

Der Ukraine-Krieg dämpfe zwar aktuell die Erwartungen, so der Regionalleiter, aber die Steiermärkische Sparkasse habe durch ein hohes Eigenkapital ein wirtschaftlich starkes Fundament und werde auch in Zukunft weiterhin ein verläßlicher Partner sein.
„Die Spareinlagen sind in der Krise überdurchschnittlich gestiegen und steigen noch weiter, weil aufgrund von Corona viele Urlaube ausgefallen sind und viele Autos nicht geliefert werden konnten“, so Schrei weiter.
Das Rohstoff-Thema bleibe weiter ein großes Thema. Und Vieles hänge von den Wohnbauparametern ab. So können man nicht sagen, wie es mit dem Verkauf von Wohnungen weiter gehen werde.
Bei den Unternehmen hätten sich gute Unternehmen für Risikozeiten einen Polster zugelegt. Für Schrei sei gerade eine gewisse Stabilisierung zu erkennen, weil man nun lerne, mit der herausfordernden Situation umzugehen.