Die Vertreter der Bezirke Leibnitz und Deutschlandsberg waren beim großen online Kren-Award von Landwirtschaftskammer und dem Verein Steirischer Kren g.g.A. sehr erfolgreich.

Köstliche Speisen mit Kren

So holte sich der Bezirk Leibnitz mit Helmut Radl (Foto) vom Siebingerhof in der Kategorie „Kulinarik“ den dritten Platz. Radl begeisterte die Jury mit seinem gebratenen Rücken vom Vulkanlandschwein samt Krenschaum, krossem Speck sowie Krennocken von der roten Polenta.

Zusätzlich dürfen sich Helmut Radl vom Siebingerhof und Franz Lampl-Küssner vom Wein- und Genussgut Rosenberg aus Straß in der Steiermark auch noch über den zweiten Platz in der Kategorie „Innovationen“ freuen.

Der Bezirk Deutschlandsberg stellt mit der Prediger Konditorin Christine Krasser sogar die Gesamtsiegerin in der Kategorie „Innovationen“. Sie überzeugte mit ihrem Kren-Törtchen die Fachjury.

Kren-Spitzenkoch Nemes Szabolcs vom Marktheurigen Strobl in St. Ruprecht an der Raab überzeugte die Fachjury in der Kategorie „Kulinarik“. „Kren brûlée mit Orangenragout, süßen Bröseln und Kreneis“ war das außergewöhnliche Siegergericht.

Krensgenial

„Die Innovationen und Gerichte sind einfach krensgenial. Der Kren-Award ist Türöffner für neue Kren-Speisen in der Gastronomie und für alle Hobby-Köchinnen und -Köche.“, gratulierte Vizepräsidentin Maria Pein den Siegern und Nominierten. „Der Steirische Kren g.g.A. verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit“, sagt auch Landesrat Johann Seitinger

Insgesamt 34 Nominierte aus ganz Österreich haben im Vorfeld knapp 5.000 on- und offline-Stimmen für ihr besonderes Krenprojekt oder ihre außergewöhnliche Krenspeise erhalten. Von der Spirituose „Wild Horse“ über Rezeptvideos bis hin zum Krensenf – der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

Ziel des Kren-Awards war es, die kreativen und geschmacklich herausragenden Produkte und Projekte rund um den steirischen Kren vor den Vorhang zu holen. „Beim Kren-Award geht es darum, die Produktqualität zu verbessern und die Wirte und Köche vom Kren zu begeistern“, sagt Martin Kern, Obmann der 64 steirischen Kren-Bauern. 

Online Verleihung

Die Verleihung des Steirischen Kren-Awards fand heuer nicht wie geplant im Bildungshaus Steiermarkhof statt. Covid-19 bedingt wurde der begehrte Preis online verliehen. In einem digitalen Veranstaltungsraum waren Ehrengäste und Gäste, Jury und Finalisten mit Hilfe eines Meeting-Tools zusammengeschaltet. „Der scharfe Kren-Award steht heuer in jeder Hinsicht für Innovation. Allen voran gilt das für das Event selbst: Eine Award-Verleihung online ist definitiv eine scharfe Angelegenheit, aber die Technik macht es möglich!“, freut sich Martin Kern.