Mit einer neuen Patenschafts – und Volksschulinitiative möchte der Steirische Tennisverband zwei neue Turbos für nachhaltige Jugendarbeit zünden.

Die STTV-Volksschulaktion bildet die Basis einer kontinuierlichen Betreuung des steirischen Nachwuchses vom Sechsjährigen bis zum Jungprofi. Gemeinsam mit den Trainerinnen und Trainern in der gesamten Steiermark sowie Projektleiter Robert Simon wird diese Basisarbeit auf professionelle Beine gestellt.

Wichtige Player 

Mit den drei Dachverbänden ASVÖ, Union und ASKÖ hat der Steirische Tennisverband gleich drei wichtige Partner im Boot. Das „Bewegungsland Steiermark“ stellt eine wichtige Stütze für die Abwicklung der Schnuppereinheiten in den Schulen dar und wird das Volksschulprojekt auch finanziell unterstützen. 

„Als ASVÖ-Präsident freut es mich sehr, dass das gemeinsame Programm der drei Sportdachverbände ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION „Bewegungsland Steiermark“ auch vom Steirischen Tennisverband als Basis für jegliche Sport-und Bewegungsorientierung geschätzt und forciert wird. Gerade in der Zielgruppe der 6- bis 10- Jährigen ist eine breite, polysportive Ausbildung wichtig, die Freude bereitet und Lust auf mehr macht. Dass der Steirische Tennisverband seine – und somit auch unsere – Vereine dabei schult und unterstützt, diesen Weg gemeinsamen zu gehen, begrüße ich daher sehr!“, so ASVÖ-Präsident Christian Purrer. 

Sie präsentierten neuen Initiativen zur Förderung der Nachwuchsarbeit: (v.l.n.r.) Michael Witsch, Elisabeth Meixner, Sabine Ksela, Daniela Müller-Mezin, Philipp Hochstrasser, Barbara Muhr, Christian Knill, Michael Karre und Markus Huber.

Neue Patenschaften

Mit einer Spende von 100, 500 oder 1.000 Euro kann jeder einen wertvollen Beitrag leisten und das Volksschul-Projekt unterstützen. Des Weiteren werden mit diesen finanziellen Unterstützungen auch heimische Nachwuchstalente gefördert. 

Menschen mit Beeinträchtigungen im Tennis-Fokus Inklusion wird im STTV großgeschrieben. Deshalb werden mit Hilfe des Patenschafts- Projekts auch Special Olympics- und Rollstuhlathletinnen und Rollstuhlathleten unterstützt, die beim STTV durch ein eigenes Inklusionsreferat repräsentiert und serviciert werden. „Mit der Patenaktion wollen wir zum einen die Volksschulaktion finanziell unterstützen und den vielen Schüler:innen die Chance bieten, den Tennissport kennenzulernen. Darüber hinaus ist es unser Ziel, Talente, die bereits auf einem sehr guten Weg sind und vor finanziellen Hürden stehen, gezielt zu fördern und die nächsten Schritte gemeinsam zu meistern“, liegt STTV-Präsidentin Barbara Muhr diese neue Initiative in Sachen Jugendförderung besonders am Herzen.

20 Patinnen und Paten mit dabei

Neben den Neo-Patinnen und Neo-Paten wie Daniela Müller-Mezin, Sabine Ksela, Michael Witsch und Christian Knill am Podium, sicherten auch noch weitere große Sport-Persönlichkeiten wie Nici Schmidhofer, Wolfgang Thiem, Toni Polster und Charly Temmel per Videobotschaft ihre Unterstützung als neue STTV-Paten zu. 

Der STTV kommt in die Schulen

Ein wesentlicher Teil der Nachwuchsstrategie des Steirischen Tennisverbands (STTV) ist die Unterstützung der Vereine beim Erstkontakt mit dem Tennissport von Kindergarten- und Volksschulkindern. Man sieht es beim STTV als Aufgabe, die grundmotorischen Fähigkeiten zu fördern, Kindern Spaß an vielseitiger Bewegung zu vermitteln und regelmäßige Bewegung anzubieten. Durch die Kooperation mit den drei Dachverbänden ASKÖ, ASVÖ und Sportunion soll ein einfacher und unkomplizierter Start in eine Tenniskarriere, direkt im Turnsaal der Schulen beginnen.

Bewegungsland Steiermark

Die Initiative der Dachverbände „Bewegungsland Steiermark“ ermöglichet einen reibungslosen Ablauf bei Schnuppereinheiten in den Schulen. Ab sofort gibt es dafür beim STTV einen Ansprechpartner, der Trainerinnen und Trainer bei der Kontaktaufnahme, dem Ablauf in den Schulen und weiterführenden Programmen unterstützt. Projektleiter Robert Simon leitet seit vielen Jahren erfolgreich die Nachwuchsarbeit des TSV Hartberg und ist Experte bei der Umsetzung solcher Initiative, die den Kindern während des gesamten Schuljahres im Zuge des Turnunterrichts die ersten Schritte mit Ball und Schläger näher bringt.

Zielsetzung

Die Steirische Nummer eins im Tennis, Sebastian Ofner (ATP 126) wurde in seiner Jugend durch genauso eine Schulaktion entdeckt und vom STTV gefördert, ehe er mit 14 Jahren nach Wien zum ÖTV wechselte. Unser Ziel ist es, Jahr für Jahr 50 Schulen und somit rund 5.000 Volksschüler zu sichten und den nächsten Sebastian Ofner, Filip Misolic oder vielleicht sogar Dominic Thiem zu entdecken.