Entsprechende Vorsorge für den Fall eines längeren Stromausfalls (Blackout) trifft die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH mit dem Spatenstich zu einer 1. Ausbaustufe einer umfangreichen Notstromversorgung.

Spatenstich für 1. Ausbaustufe

Leibnitzerfeld-Geschäftsführer Franz Krainer, Heinrich Schwarzl (Planconsort), Hermann Klauß (Klauss Elektro-Anlagen), Bgm. Helmut Leitenberger, Bgm. Mag. Wolfgang Neubauer & Co. griffen für den Spatenstich für die 1. Ausbaustufe einer Notstromversorgung höchstpersönlich zur Schaufel und präsentierten ein Notstromkonzept, dass im Falle eines Blackouts rund 70 Prozent der versorgten Haushalte sieben Tage lang dank dem Einsatz von stationären Notstromaggregaten mit Trinkwasser versorgt könnte. Zum Auftakt werden dadurch das Betriebsgelände in der Wasserwerkstraße und fünf Brunnen als Herzstück der sicheren Trinkwasserversorgung dank Notstromanlage versorgt.

Sichere Trinkwasserversorgung

„Wir feiern heute den Spatenstich für ein wichtiges Projekt! Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH ist für die Trinkwasserversorgung von rund 80.000 Menschen in 28 Gemeinden der Süd- und Südoststeiermark verantwortlich. Die Versorgungssicherheit ist ein sehr wichtiges Kriterium im Fall eines Blackouts“, unterstreicht Leibnitzerfeld-Geschäftsführer Franz Krainer die Bedeutung des Baubeginns der 1. Ausbaustufe einer Notstromversorgung.

Mit einer Investitionssumme von aktuell rund € 2 Mio. werden mehrere Brunnen bzw. Druckstationen mit insgesamt acht stationären Anlagen in der 1. Ausbaustufe bis Sommer 2022 notstromversorgt sein. „Das heißt rund 70 % der Bevölkerung können im Blackout-Fall bis zu 7 Tage lang mit Trinkwasser versorgt werden“, so GF Krainer.

Blackout-Vorsorge

„Eine vorausschauende, wichtige Investition in die Blackout-Vorsorge, die vor allem der Bevölkerung zugute kommt. Und das bei einem gleichbleibenden Trinkwasserpreis der aktuell und 2022 brutto € 1,55 je 1.000 Liter beträgt,“ ergänzt als Eigentümervertreter der LFWV, Bgm. Helmut Leitenberger.

Bereits 2019 startete die intensive bautechnische und elektrotechnische Planung, die von der planconsort ztgmbh und der Klauss Elektro-Anlagen Planungsgesellschaft m.b.H. durchgeführt wurde. Die Umsetzung des Zukunftsprojektes wird von den beiden Planungsbüros begleitet. Die Baumeisterarbeiten werden von der Fa. Ing. Röck GmbH und die Elektroinstallationsarbeiten von der Grazer Fa. E. Denzel durchgeführt.
In der 2. Ausbaustufe werden dann in den Jahren 2024/25 Anlagen der nächsten Druckebene mit Notstrom versorgt, was den Versorgungsgrad im Blackout-Fall auf knapp 90 % erhöhen wird.