Im Rahmen der heurigen von Franz Schober organisierten Programmreihe „Kultur-Genussreigen Gamlitz“ präsentierte das aufstrebende, international ausgezeichnete Trio Triade ein hochklassigen Programm mit dem die Drei zuletzt bis in das Finale eines internationalen Wettbewerbs gelangen konnten.

Bei einem großen Brahms Wettbewerb in Polen sorgte das Trio Triade mit dem in Gamlitz aufgeführten Programm für Furore und erreichte damit sogar das Finale des Wettbewerbs. So kam auch das Publikum in der Alten Klosterschule Gamlitz in den Genuss von klingender Konzertsaalatmosphäre.

Höchste Konzertqualität

Kristin Sophie Hütter (Klavier) aus Leitring, Rafael Catalá jun. (Violoncello) aus Seggauberg und Ivan Glebov (Violine) aus der Ukraine studieren alle an der Kunstuniversität Graz, wo sich die Drei letztes Jahr als Trio zusammengefunden haben. Das die jungen Studierenden hervorragend miteinander harmonieren und so mit ihrer klassischen Musik zu höchster Konzertqualität bei ihren Auftritten gelangen, war auch in Gamlitz von Beginn an unüberhörbar.

Wettbewerbsstücke erklangen in Gamlitz

In Gamlitz waren daher auch jene Werke zu hören, mit denen das Trio zuletzt den Sprung ins Wettbewerbsfinale in Polen schaffen konnte. Nämlich das Sonatensatz Trio in Bb-Dur von Franz Schubert, die Kammersonate von Hans Werner Henze oder das Trio Nr. 3 in c-moll Opus 101.

Nach der Pause spielten Trio Triade das Trio in D-Dur von Josef Haydn, das Trio in Bb-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart und zum krönenden Abschluss die Komposition „Triage“ von Rafael Catalá sen., der an diesem Abend im Publikum mit dabei war, und mit dem der klingende Abend zu Ende.