In seiner aktuellsten Arbeit beschäftigt sich der Fotograf und Journalist Dieter Bornemann mit der Volkskrankheit Depression. Zu sehen ist die Vernissage von 17.1. bis 29.2. bei freiem Eintritt in der Galerie Marenzi.

Die Bilder zeigen die „dunklen Gedanken“ depressiver Menschen – umgesetzt in düsteren Fotografien in strengem schwarz-weiß gehalten. Die starke Vignettierung der Bilder steht für den stark eingeschränkten und verengten Blick auf die Realität, der mit dieser Krankheit einher geht.

Die Fotografien sind aber nicht nur eine künstlerische Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Thema, sondern sollen in den Begleittexten auch Aufklärung und Anleitung für Betroffene und Angehörige bieten. Die fotografische Umsetzung dieser noch immer tabuisierten Form einer psychischen Erkrankung soll Besucher aufklären und bei Betroffenheit auf Hilfsmöglichkeiten hinweisen. 

Zur Person:

Dieter Bornemann, M.A., (geb. 1967 in Graz, aufgewachsen in Leibnitz) ist über die analoge Pressefotografie zur künstlerischen Arbeit mit digitalen Bildern gekommen. Er hat die „New York Film Academy“ besucht, ist Absolvent der Wiener Fotoschule und Mitglied bei „fotoK – Verein für Kunst und Fotografie“ und bei der „IG Bildende Kunst“. Seit 2017 ist er als Jury-Mitglied für den Bundespreis der österreichischen Berufsfotografen berufen, seit 2019 hat er den Vorsitz der Jury inne.
Weitere Informationen: dieterbornemann.com

Ausstellungsdauer: 18. Jänner bis 29. Feber 2020

Eröffnung: 17. Jänner um 19 Uhr

Öffnungszeiten: jeweils samstags von 10-14 Uhr, bei Abendveranstaltungen im Marenzihaus und nach telefonischer Vereinbarung 0664 17 39 219

www.galeriemarenzi.at