Das erste heurige Halbjahr war bei der Volksbank Steiermark von einer starken Nachfrage nach Wohnbaukrediten und großvolumigen Immobilien-Projektfinanzierungen geprägt.

Die starke Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen führte zu einem veritablen Wachstum bei den Kundenforderungen von rund € 2,33 Mrd. auf rund € 2,42 Mrd.. Auch der Provisionssaldo konnte im Vergleich zum 30. Juni 2021 von rund € 13,89 Mio. auf rund € 14,34 Mio. gesteigert werden, was, wie man bei der Volksbank Steiermark betont, insbesondere im schwierigen Marktumfeld wie Ukrainekrieg, Energiekrise oder Inflation auf eine ausgezeichnete Beratungsleistung hinweise.

Als Schwerpunkt im Rahmen von Beratungen wird von der Volksbank Steiermark die Sorge um die vollumfängliche finanzielle Gesundheit der Kundinnen und Kunden gesehen! „Das wird von unseren Kunden sehr gut angenommen und zeigt sich auch am Wachstum in allen Bereichen. Eine außergewöhnliche Steigerung verzeichnen wir bei den Versicherungsdienstleistungen“, betont Volksbank Steiermark Vorstandsdirektor Hannes Zwanzger (Foto).

Die Zahlen

Das operative Betriebsergebnis stieg im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres um etwa € 1 Mio. auf rund € 6,14 Mio. Im Vergleich zum EGT per 30.06.2021, bei dem sich mitunter der Sondereffekt aus der Auflösung von sicherheitsbedingten Corona-Rückstellungen sehr positiv auswirkte, beträgt das EGT zum Stichtag 30. Juni2022 rund € 7,25 Mio. Die Eigenmittel der Volksbank Steiermark konnten von € 193,7 Mio. auf € 200,6 Mio. gesteigert werden. Damit beträgt die Eigenmittelquote per 30. Juni 2022 rund 13,91%.
Der Ausbau des Kundenanteils mit Hausbank-Kunden-Status wird von der Volksbank Steiermark als oberstes Ziel betrachtet. Hausbank-Kunden-Status erreicht man durch Miteigentümerschaft über den VB-Eigentümerclub und Nutzung aller Dienstleistungen der Bank zum Thema Geld und zum Wohle der persönlichen finanziellen Gesundheit. Bis zum 30. Juni 2022 kamen bereits über 15 % der Kunden in den Genuss des Hausbank-Kunden-Treuebonus.

Region Süd-Weststeiermark

Die Region Süd-Weststeiermark, mit einem Geschäftsvolumen in Höhe von rund € 1,039 Mrd., verwaltet aktuell Forderungen an Kunden von über € 568 Mio. und hat somit rund 23,5% Anteil an der gesamten Volksbank Steiermark. Der Provisionssaldo zeigt, so die Volksbank Steiermark, mit rund € 3,30 Mio. das gleich positive Bild.
Auch in der Region Süd-Weststeiermark beobachtet man einen starken Zuwachs von Kunden mit Hausbank-Kunden-Status. Mit über 16 % Kunden mit Hausbank-Kunden-Status liegt die Region Süd- Weststeiermark damit deutlich über dem Durchschnitt der steirischen Vertriebsregionen.
„Wir wollen einen wesentlichen Beitrag zur finanziellen Gesundheit unserer Kunden beitragen. Das ist das Angebot an unsere Kunden und gleichzeitig auch unser Anspruch. Das gelingt am besten, wenn wir alleiniger Ansprechpartner für alle Geldangelegenheiten sein dürfen“, gibt sich Regionalleiter-Stellvertreter Jürgen Vötsch überzeugt.

Der Mehrwert für Kundinnen und Kunden liege, so Vötsch, auf der Hand. Man habe eben nur einen Ansprechpartner für alle Geldangelegenheiten und finde als Kunde alle Kompetenzen zu Bank und Versicherung unter dem Dach der Hausbank. Zusätzlich für einen Mehrwert sorge, so Pötsch, ein gesamtes Beraterteam von Spezialisten für Beratung und Service auf höchstem Niveau, moderne und Ort und Tageszeit unabhängige Vertriebs-und Servicekanäle sowie monetäre Vorteile dank Miteigentümerschaft und Treuebonus bei Erreichen des Hausbank-Kunden-Status.

Nachhaltiges genossenschaftliches Geschäftsmodell

Die Regionalität wird als ein wesentlicher Teil des Geschäftsmodells der Volksbanken gesehen. Alle Kundeneinlagen werden, so Zwanzger und Vötsch, dem nachhaltigen steirischen Wohnbau oder steirischen Unternehmern zur Förderung ihrer unternehmerischen Tätigkeit zur Verfügung gestellt. Die Volksbank halte keine ausländischen Beteiligungen und habe auch keine ausländischen Eigentümer.
„Die Gewinne der Volksbank Steiermark werden künftig zur Stärkung des Eigenkapitals verwendet und darüber hinaus in der Region zur Förderung von nachhaltigen Projekten verwendet. Damit leistet die Bank einen Beitrag, ihr Umfeld enkelfiter zu gestalten. Ihre Eigentümer, das sind Mitarbeiter und Kunden, streben nicht nach Gewinnmaximierung, sie arbeiten für- und miteinander“, bringt es Vorstandsdirektor Zwanzger auf den Punkt.