Während viele Ortschefs aktuell in der Kritik stehen, weil sie sich bei der Covid-Impfung „vorgedrängelt“ haben, scheint die Impfordnung in der Marktgemeinde Wagna bestens zu funktionieren. Dort haben letzte Woche die beiden ältesten GemeindebürgerInnen zwei übrig gebliebene Dosen erhalten.

Nachdem klar war, dass bei der Impfung im Pflegeheim von Wagna zwei Dosen übrig bleiben, wurde Bürgermeister Peter Stradner kontaktiert. Er hat rasch reagiert und die beiden ältesten BewohnerInnen der Marktgemeinde mobilisiert. Somit haben vergangene Woche ein 99-Jähriger und eine 97-Jährige ihre COVID-Impfung erhalten.

Um für solche Situationen gerüstet zu sein, hat Bgm. Peter Stradner laut einem Bericht der „Kleinen Zeitung“ vorzeitig eine Liste mit den ältesten GemeindebewohnerInnen angelegt. Diese werden kontaktiert, sobald Impfeinheiten übrigen bleiben sollten.

Generell läuft die Organisation der Impfungen, im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden, in Wagna offenbar sehr gut. So wurden diese Woche alle über 80-jährigen BewohnerInnen per Brief kontaktiert und über die Möglichkeiten der Impfanmeldungen und den Ablauf ausführlich informiert. Die Anmeldung ist ab Montag, den 25. Jänner, online auf steiermarkimpft.at oder telefonisch im Gemeindeamt möglich.

FFP2-Masken für alle BürgerInnen

Ebenso vorbildlich und rasch hat die Marktgemeinde Wagna auf die von der Bundesregierung angekündigten, verschärften COVID-Maßnahmen reagiert. Ab Montag gilt bekanntermaßen eine FFP2-Pflicht im Handel. Schnell wurde von allen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen entschieden, für alle Haushalte kostenlos FFP-Schutzmasken zur Verfügung zu stellen. Diese wurden am heutigen Samstag (23.1.) von freiwilligen HelferInnen und einigen GemeinderätInnen ausgetragen.