Der Bezirk Leibnitz war bei der jüngsten Krapfenprämierung steiermarkweit am erfolgreichsten und erhielt mit der Krapfen-Kaiserin Waltraud Schreiner die höchste landesweite Auszeichnung.

Bezirk Leibnitz hatte die Nase vorn

Die besten und schönsten handgemachten Krapfen der Steiermark standen bei der Landesprämierung 2021 auf dem Prüfstand. Die begnadete Krapfenbäckerin Waltraud Schreiner aus St. Veit in der Südsteiermark sicherte sich den Landessieg und darf sich zurecht Krapfen-Kaiserin nennen. Freudentränen gab es bei Krapfen-Kaiserin Waltraud Schreiner, die emotional sehr gerührt war als ihr Landessieg feststand. Am Erinnerungsfoto mit der steirische Krapfen-Kaiserin 2021 sind mit Vizepräsidentin Maria Pein (2.v.l.), Landesbäuerin Viktoria Brandner (r.) und Verkostungschefin Eva Lipp (l.) auch die ersten Gratulantinnen.

In den Bezirk Leibnitz gingen jeweils Goldene an Familie Wechtitsch und an Christina Neuhold. Silber erzielte Familie Malli vom steilsten Weingut Österreichs.

Himmlisch flaumig & nur heimische Zutaten

Die Fachjury der Landwirtschaftskammer hat entschieden: Die begnadete Krapfenbäckerin Waltraud Schreiner bäckt die besten Krapfen im Land. Sie sind himmlisch flaumig, luftig und werden ausschließlich aus heimischen Zutaten zubereitet. Die Freude und die Liebe an der hohen Kunst des Krapfenbackens ist förmlich zu schmecken. „Der Teig bekommt viel Zeit zum Aufgehen, die Früchte für die Marmelade sind sonnengereift und geben somit vollen Geschmack“, verrät die Landessiegerin.

Krapfen von Hand gemacht

Dem heurigen Landeswettbewerb stellten sich zwölf Bäuerinnen und Bauern, die sich traditionell seit vielen Jahren mit dem Backen dieses klassischen Faschingsgebäcks beschäftigen. Diesmal war es ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg. „Waltraud Schreiner hat schon mehrmals am Landessieg gekratzt. 2021 hat sie erstmals diesen landesweiten Qualitätswettbewerb für sich entschieden. Ihre Handwerkskunst, der harmonische und feine Geschmack sowie die flaumige Konsistenz am Gaumen überzeugten die 18-köpfige Fachjury. Zehn Bäuerinnen können sich über eine Gold-Auszeichnung und zwei über eine Silber-Auszeichnung freuen“, gratuliert Vizepräsidentin Maria Pein.

Nur regionale Zutaten! 

Für die Teilnahme am Landeswettbewerb sind die entscheidenden Kriterien die 100-prozentige heimische Herkunft der wertgebenden Zutaten, insbesondere von Frischeiern, Butter und Milch. Mehl muss von regionalen Mühlen stammen. „Die ehrlichen, regionalen Zutaten gepaart mit der erstklassigen Handwerkskunst der bäuerlichen Krapfen-Bäckerinnen sind ausschlaggebend für die außergewöhnliche Qualität der Krapfen vom Bauernhof “, unterstreicht Landesbäuerin Viktoria Brandner. 

Kunst des Krapfenbackens. 

Alle beim Landeswettbewerb eingereichten Krapfen sind handgemacht und nach einem individuellen Hausrezept zubereitet. „Das Geheimnis eines bildhübschen und luftig-flaumigen Krapfens ist die entsprechend lange Stehzeit vor dem Backen, weil nur so das gewünschte weiße Randerl entsteht“, hebt Verkostungschefin Eva Lipp hervor. Außerdem sind neben den besten, regionalen Zutaten die sorgfältige Teigbereitung bei Zimmertemperatur sowie ein gefühlvolles Kneten besonders wichtig. Ferner ist auch die Fetttemperatur ausschlaggebend für einen bildhübschen Krapfen.