ZEBRA – Interkulturelles Beratungs- und Therapiezentrum startet gemeinsam mit der Marktgemeinde Wagna eine Initiative, um die soziale Teilhabe älterer Menschen zu fördern.

„Soziale Kontakte tun uns allen gut und sind – gerade in herausfordernden Zeiten einer Pandemie und besonders für alleinlebende, ältere Menschen – unerlässlich“, so Bürgermeister Peter Stradner. 

Deshalb startet in der Marktgemeinde Wagna nun das Projekt „Altern in Vielfalt“, das aus Mitteln des Fonds Gesundes Österreich und des Landes Steiermark unterstützt wird. „Im Rahmen der Initiative sollen zum einen neue soziale Treffpunkte gestaltet und zum anderen bereits bestehende Angebote leichter zugänglich gemacht werden. Auch sollen das Bewusstsein für die Bedürfnisse der älteren Generation gesteigert und Menschen und Organisationen in einem geschützten Rahmen miteinander vernetzt werden“, skizziert ZEBRA-Geschäftsführerin Alexandra Köck das Vorhaben. 

Hoffen auf rege Teilnahme

Ältere Menschen sollen von Anfang an in die Projektgestaltung miteinbezogen werden. Dazu werden von ZEBRA im ersten Schritt bis Ende Februar Wünsche, Anregungen und Ideen für Aktivitäten in Wagna gesammelt und diese in weiterer Folge gemeinsam mit älteren Menschen umgesetzt. Ein entsprechender Fragebogen zur Bedarfserhebung wurde der aktuellen Dezember-Gemeindezeitung beigelegt und ist zusätzlich hier im Downloadcenter der Gemeindehomepage www.wagna.at abrufbar. 

Der ausgefüllte Fragebogen kann bis 28. Februar im Bürgerservice des Marktgemeindeamts, in der Ordination von Dr. Johann Holler und in der Antonius-Apotheke abgegeben werden. „Wir sammeln alle Rückmeldungen, werten diese aus und stellen die Ergebnisse im Frühjahr bei einer eigenen Veranstaltung vor. Dort planen wir auch gemeinsam die weiteren Aktivitäten“, erklärt Projektkoordinatorin Martina Frei von ZEBRA.

„Die Anliegen und Bedürfnisse unserer älteren Gemeindemitglieder liegen uns besonders am Herzen. Deshalb freut es mich sehr, dass wir diese wertvolle Initiative bei uns umsetzen werden. Ich möchte Sie an dieser Stelle gerne dazu ermutigen, keine Scheu zu haben an der Bedarfserhebung teilzunehmen und uns Ihre Ideen, Anregungen und Wünsche bekanntzugeben. Ich bin überzeugt, dass wir alle davon profitieren werden und freue mich bereits auf die Umsetzung der eingebrachten Vorschläge“, so Bgm. Stradner abschließend.