Auch die Mittelschule Wolfsberg musste aufgrund der aktuellen Lage den Präsenzunterricht einstellen und auf „Distance Learning“ umstellen. 

„Unsere Vorahnungen sind zur Realität geworden, diesmal jedoch mit weniger Panik und Hektik als im Frühjahr. Wir sind uns bewusst, dass die Regierung aufgrund stetig steigender Infektionszahlen in den letzten Tagen und den möglicherweise davon abgängigen Menschenleben, handeln musste“, schreibt uns Amra Gverić, Lehrerin der MS Wolfsberg.

Vorbereitung auf Distance Learning

Glücklicherweise konnten in den letzten Wochen vor dem Lockdown noch, durch tägliches Onlinelernen und üben mit den Schülerinnen und Schülern an der Schule dank der großartigen Arbeit der engagierten Lehrerinnen und Lehrer, der Umgang mit technischen Geräten, wie am Foto ersichtlich ist, und vor allem das Unterrichten über eine Internetplattform vertieft werden.

In den letzten Teamsitzungen formierten sich die Lehrkräfte zu eigenen Vernetzungstreffen. Diese werden nun auch in der Home-Schooling-Phase fortgesetzt, um eventuelle Probleme rasch zu lösen. Damit ist auch von zu Hause eine bestmögliche Betreuung der Wolfsberger Mittelschüler gesichert.

„In Gesprächen mit den Kindern, die bereits eine Woche lang in der Schule betreut wurden, kam die Frage auf, ob ihnen der Unterricht in der virtuellen Welt gefalle. Sie äußerten sich zwar begeistert, aber sie freuen sich schon wieder auf die `normale` Schule. Auch auf Freunde und Freundinnen, da das Lernen gemeinsam viel mehr Spaß mache“, weiß Gverić zu berichten. 

Freunde auf Präsenzunterricht

„Dank unserer Schulleiterin Ulrike Brunner, die tatkräftig von den zwei IT-Expertinnen unserer Schule, Sandra Troppan und Verena Kaar, unterstützt wurde, gelang es uns als Schule unsere Planung für das Distance Learning erfolgreich in die Praxis umzusetzen“, berichtet die junge Wolfsberger Lehrerin weiter. Natürlich schwinge dennoch, so Gverić, etwas Angst mit, da niemand wisse, wie sich die Situation entwickeln werde. „Viele bangen um die eigene Gesundheit und die ihrer Familie. Wir lassen und aber nicht unterkriegen, blicken optimistisch in die Zukunft und freuen uns schon auf den ersten geregelten Schulalltag, ohne Masken und Desinfektionsmittel!“, so Gverić abschließend.