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Bauernleben im Steirischen Vulkanland

  • vor 3 Stunden
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Vergangenen Samstag wurde am Marktplatz in Jagerberg die Wanderausstellung „Bauernleben im Steirischen Vulkanland“ feierlich eröffnet. Begleitet wurde die Veranstaltung allerdings nicht von strahlendem Frühlingswetter, sondern vom lang ersehnten Regen nach einer langen Trockenperiode.


In seiner Eröffnungsansprache stellte Karl Lenz fest, dass der Regen für das Bauernleben letztlich weit wichtiger sei als jede Feierlichkeit rund um die Ausstellung. Für die feierliche musikalische Umrahmung sorgte der Jagerberger Männergesangsverein, der mit seinen Liedbeiträgen zur stimmungsvollen Atmosphäre der Eröffnung beitrug.


Nach den erfolgreichen Vulkanland-Wanderausstellungen „Du stirbst nur einmal“ und „Haus und Hof im Steirischen Vulkanland“ widmen sich Prof. Johann Schleich und Karl Lenz nun dem Leben und Arbeiten der Bauernfamilien in der Region. Die Ausstellung dokumentiert eindrucksvoll den Wandel der Landwirtschaft sowie des bäuerlichen Alltags über mehrere Jahrhunderte, besonders jedoch während der vergangenen 150 Jahre.


Das umfangreiche Bild- und Dokumentationsmaterial basiert auf jahrzehntelanger Forschungsarbeit von Prof. Schleich. In den vergangenen fünfzig Jahren sammelte er historische Fotografien, führte zahlreiche Gespräche mit Zeitzeugen und hielt Veränderungen in der bäuerlichen Lebenswelt fotografisch fest. Dadurch entstand gemeinsam mit dem begleitenden Buch ein einzigartiges Zeitdokument regionaler Geschichte.



Trotz des regnerischen Wetters nutzten zahlreiche Besucher:innen die Gelegenheit, die Ausstellung zu besichtigen und mit den Initiatoren ins Gespräch zu kommen. Das große Interesse zeigte die starke Verbundenheit der Menschen mit der bäuerlichen Kultur und Geschichte des Steirischen Vulkanlandes.


Mittlerweile ist die Wanderausstellung bereits in die nächste Gemeinde weitergezogen und setzt dort ihre Reise durch das Steirische Vulkanland fort. Damit bleibt die eindrucksvolle Dokumentation bäuerlicher Geschichte weiterhin für viele Menschen der Region zugänglich.

 

Fotocredits: Gemeinde Jagerberg

 

 

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