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Bezirkshauptfrau Wiesegger-Eck stellte Leistungsbilanz 2025 vor

  • vor 2 Stunden
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Erstmals stellten Bezirkshauptfrau Karin Wiesegger-Eck und ihr Leitungsteam ihre Leistungsbilanz für 2025 im Zuge eines Medientermins vor. 


Demnach waren die Aufgaben und neuen Herausforderungen in der Wachstumsregion Leibnitz für die 125 Mitarbeiter:innen in den Referaten und Fachbereichen der Bezirkshauptmannschaft Leibnitz im Vorjahr vielfältig und herausfordernd. 

„Trotz der Möglichkeit der digitalen Erledigung vieler Anliegen hatten wir im Vorjahr während der Parteienverkehrszeiten von 7.30 bis 13 Uhr eine durchschnitte Tagesfrequenz von 133 Personen. Bürgernähe und Kundenfreundlichkeit sind für uns als moderne öffentliche Verwaltung besondere Anliegen!“, betonte die Behördenleiterin.


Breite Palette von Tätigkeiten 


Man biete, so Wiesegger-Eck, den Bürger:innen auch unter dem Einsatz der Digitalisierung ein Top-Service. Die Referatsleiter:innen Lisa Thomann, Maximilian Hutter, Michael Skoff, Amtsärztin Andrea Schallar, Amtstierarzt Wolfgang Florian und Dietmar Forstner boten einen umfassenden Einblick in die breite Palette der Tätigkeiten und der Verantwortungsbereiche der Bezirksverwaltungsbhörde.


Hoher Frauenanteil


Aktuell sind in der Bezirkshauptmannschaft Leibnitz 125 Mitarbeitende beschäftigt. Der Frauenanteil beträgt beinahe 75 Prozent. 22 Prozent der Beschäftigten sind Teilzeitkräfte. 

„Es freut mich als Behörenleiterin, dass die Bezirkshauptmannschaft Leibnitz "weiblich" ist. Auffallend ist ferner, dass der Anteil jüngerer Mitarbeitender bei uns kontinuierlich steigt. Fast jede/r Vierte ist unter 30 Jahre alt“, berichtete Bezirkshauptfrau Wiesegger-Eck von einem “gut aufgestellten Haus“, das viel für den Bezirk Leibnitz tue.

 


Leistungsbilanz einzelner Referate


Für das Anlagenreferat verwies Leiterin Lisa Thomann auf das rege Interesse an Beratung: So wurden 2025 bei Projektsprechtagen 114 Beratungsgespräche in der Dauer von durchschnittlich 30 Minuten abgehalten. Die Zahl von Gewerbeberechtigungen stieg von 9.024 auf 9.183. 150 Bescheide für Betriebsanlagen und Bau sowie 214 Wasserrechtsbescheide wurden erteilt. Abgelegt und abgenommen wurden zum Beispiel auch 55 Jagdprüfungen (2024: 46).  


Das von Wolfgang Florian geleitete Veterinärreferat kann auf die deutliche Zunahme an Tierschutzkontrollen (von 201 auf 259) verweisen. Weiters stellt die Bekämpfung von Tierseuchen einen Schwerpunkt dar: 2025 galt das etwa bei Bienenseuchen, der Blauzungenkrankheit und der Afrikanischen Schweinepest. 


Im Sanitätsreferat unter der Leitung von Andrea Schallar stieg die Zahl von Impfungen, einschließlich Impfberatungen und Impfpasskontrollen, stieg von 1.615 auf 2.140. Als sehr erfolgreich stellte sich auch die Ausweitung des Impfangebotes an den Schulen im Bezirk Leibnitz heraus.


Immer mehr ID Austria-Zugänge


Eine deutliche Zunahme verzeichnete das Sicherheitsreferat bei vergebenen ID Austria-Zugängen – und zwar von 3.649 auf 5.730. Referatsleiter Maximilian Hutter wies zudem auf die deutliche Zunahme an Vereinsgründungen (von 82 auf 122) und ausgestellter Reisepässe (von 7.447 auf 8.375) im Vorjahr hin.


Um 23 Prozent hat die Zahl der Verdachtsmeldungen im Zusammenhang mit Kindeswohl zugenommen, berichtet Michael Skoff, Leiter des Sozialreferats – in absoluten Zahlen von 453 auf 558. Die Intensität und die Vielfalt der Herausforderungen, mit denen sich Familien konfrontiert sehen, nehme zu. Damit gestalteten sich auch die Abklärung und Betreuung von Klient:innen immer aufwendiger. 


Das Forstfachreferat unter der Leitung von Dietmar Forstner ist u.a. für die Überwachung der Wälder zuständig, registrierte deutlich mehr Müllablagerung (21 statt 4) und mehr Borkenkäferbescheide (81 statt 57): Zu erwarten sei, dass die Schädlinge gerade nach den extremen Nass-Schneefällen im heurigen Februar auch in den kommenden Jahren eine Herausforderung darstellen werde.


Zufriedene Bilanz


„Wir haben das große Glück, im Bezirk Leibnitz in einem besonders lebenswerten Teil der Steiermark zu arbeiten und zu leben. Unser Ziel ist auch weiterhin, unsere Region zu stärken, positiv voranzubringen und für die Bürgerinnen und Bürgern da zu sein“, schloss die Bezirkshauptfrau.


Fotocredit: Kindermann
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