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Bezirksjugendcamp 2026: 56 junge Musiker, vier Tage – und ein Konzert mit Gänsehautgarantie

  • vor 2 Stunden
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Mureck – Was kann in nur vier Tagen entstehen? Beim Bezirksjugendcamp des Blasmusikbezirksverbandes Radkersburg lautet die Antwort: jede Menge Musik, neue Freundschaften und ein Konzert, das mehr als 200 Besucher begeisterte. Von 26. bis 29. August wurde Mureck zum musikalischen Treffpunkt von mehr als 45 jungen Musikerinnen und Musikern samt Crew aus dem Bezirk.



Was am ersten Tag noch nach intensiver Probenarbeit klang, wurde am Samstagabend zur großen musikalischen Premiere. 56 Musikerinnen und Musiker standen auf der Bühne im wunderschönen Pfarrgarte von Mureck und präsentierten ein komplettes 1,5 stündiges Konzertprogramm, das sie in gerade einmal vier Tagen gemeinsam erarbeitet hatten.


„Es war extrem lustig – wir hatten viel Spaß beim gemeinsamen Musizieren und Blödeln“, erzählt eine Teilnehmerin. Genau diese Mischung aus musikalischem Ehrgeiz, Gemeinschaft und Spaß machte das Jugendcamp auch heuer wieder zu einem besonderen Erlebnis.


Doch beim Jugendcamp ging es um weit mehr als Musik. Matthias Winter, David Weinhandl und Christina Käfer – die besonders Motivierten der Camp-Crew - luden zum sportlichen Teil ein und sorgten mit einer gemeinsamen Laufrunde gleich zu Beginn des Tages für Bewegung und einen energiegeladenen Start. Bei der „Campkitchen“ wurde unter Anleitung von Markus Marbler, Zweitplatzierter der ZDF-„Küchenschlacht“, gemeinsam ein mehrgängiges Abendessen gekocht. Die Camp-Olympiade durch Mureck forderte Teamgeist und Köpfchen. Erstmals konnten die Jugendlichen bei einem Crashkurs Dirigieren und Orchesterleitung mit Kathrin Weinberger selbst den Taktstock übernehmen. Für Abkühlung sorgte das Freibad Mureck.


Auch optisch wurde Gemeinschaft heuer erstmals sichtbar: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer bekam ein eigenes Camp-T-Shirt. Das Shirt wurde damit zum sichtbaren Zeichen einer Gemeinschaft, die in diesen vier Tagen zusammengewachsen ist.



Für den musikalischen Feinschliff sorgte Gesamtleiter Daniel Pallier mit seinem Dozententeam Gabrijela Susek (Flöte), Maria Pucher (Saxophone und Klarinetten) und Mia Belak (Schlagzeug). Die Einheiten „Musik in Bewegung“ wurden von Clemens Treichler und Lukas Eberhart gestaltet. Das anspruchsvolle Programm wurde mit einem Einmarsch mit Showelementen beim Abschlusskonzert gezeigt.


Bezirksjugendreferentin Vanessa Kindler zieht eine begeisterte Bilanz: „Für mich ist das Schönste am Jugendcamp, zu sehen, wie aus vielen einzelnen Musikerinnen und Musikern in wenigen Tagen eine richtige Gemeinschaft wird. Gemeinsam musizieren, lachen, Neues ausprobieren und am Ende stolz auf das Erreichte sein – genau das macht unser Camp aus.“


Auch Blasmusikbezirksobmann Wolfgang Haiden zeigt sich beeindruckt: „Diese jungen Musikerinnen und Musiker sind unsere Zukunft. Wenn man erlebt, mit wie viel Begeisterung und Energie sie musizieren, kann man nur stolz sein.“


Gemeinsam mit ihren Stellvertretern Patricia Tesch und Christopher Hopfer sowie einem mehr als 16-köpfigen Organisationsteam stellte Vanessa Kindler ein abwechslungsreiches Camp auf die Beine.


Vier Tage sind vorbei. Die Musik, die Freundschaften und die Erinnerungen bleiben. Das Bezirksjugendcamp 2026 hat einmal mehr gezeigt: Die Zukunft der Blasmusik ist jung, voller Energie – und klingt richtig gut!



Fotocredits: Vanessa Kindler
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