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Gemeinsam gegen Einsamkeit - Landesobmann Schwindsackl

  • 1. Aug. 2025
  • 2 Min. Lesezeit
Landesobmann Bundesrat Ernest Schwindsackl
Landesobmann Bundesrat Ernest Schwindsackl


Der Steirische Seniorenbund schlägt Alarm: Einsamkeit im Alter ist ein wachsendes Problem mit teils dramatischen Folgen für die Gesundheit, Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe vieler älterer Menschen. Ihr müsst mit der gleichen Ernsthaftigkeit entgegengetreten werden wie anderen Gesundheitsrisiken, fordert Landesobmann Bundesrat Ernest Schwindsackl.

 

„Einsamkeit ist kein Randphänomen, sondern betrifft hunderttausende Menschen - auch in der Steiermark“, warnt Landesobmann Bundesrat Ernest Schwindsackl. Studien geben ihm Recht:  laut Caritas fühlten sich im Jahr 2023 31 Prozent der über 75-Jährigen regelmäßig einsam, fast 40 Prozent bekommen nur selten Besuch.

 

„Einsamkeit ist eine schleichende Gefahr, sie verursacht seelisches Leid und erhöht das Risiko für Demenz, Depressionen und sogar die Sterblichkeit“, so Schwindsackl. Der Verlust von eingeschränkter Mobilität, Partnern, finanziellen Sorgen oder der fehlende Zugang zu digitalen Kommunikationsmitteln lassen viele Seniorinnen und Senioren aus dem sozialen Leben fallen.

 

In urbanen Gebieten sind gerade ältere Menschen überdurchschnittlich häufig betroffen - trotz Angebotsvielfalt. Die Gründe: sie leben häufiger allein, haben oft keine sozialen Netzwerke und zu wenig Informationen über die Angebote. Im ländlichen Raum wiederum fehlen oft Infrastruktur, öffentliche Anbindung und digitale Unterstützung.

 

Um wirksame Gegenstrategien zu entwickeln, fordert der Steirische Seniorenbund zwei konkrete Maßnahmen:

 

  1. Regionale Koordinationszentren, um Angebote zu bündeln und Betroffene sowie Angehörige aktiv zu unterstützen.

 

  1. Eine Forschungsoffensive, um regionale Unterschiede, Ursachen und Langzeitfolgen besser zu verstehen und zielgerichtet zu handeln.

 

Gleichzeitig beton Schwindsackl: „Wir wollen nicht nur fordern, sondern verstehen uns auch selbst als Teil der Lösung.“

 

Der Sterische Seniorenbund engagiert sich seit seiner Gründung 1965 aktiv gegen soziale Isolation. Der Verein schafft mit rund 270 Ortsgruppen in der gesamten Steiermark Räume für Gemeinschaft, Bewegung und Austausch. Auf dem Programm stehen Reisen, Wanderungen, Radtouren, Turngruppen in der gesamten Steiermark schafft der Verein Räume für Gemeinschaft, Bewegung und Austausch. Auf dem Programm stehen Reisen, Wanderungen, Radtouren, Turngruppen, Skitage, Kegeln, Ausflüge, Kulturveranstaltungen, Sprach- und Computerkurse sowie gesellige Nachmittage, organisiert von Ehrenamtlichen vor Ort. Das Ziel: soziale Kontakte pflegen, neue Freundschaften schließen und dabei körperliche wie geistig aktiv bleiben.

 

Fotocredits: © ÖVP Christian Georgescu

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