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"Klingeln fürs Klima": Start frei zur Radtour für Mobilitätswende




Mitglieder des Vereins "Omas for Future Österreich" starteten am Montag, dem 13. Mai 2024 pünktlich um 8.30 Uhr die ausgedehnte und bis zum Freitag, dem 17. Mai 2024 dauernde Klima-Radtour "Klingeln für´s Klima" nach Wien. Damit will man Forderungen und Anliegen entsprechend Nachdruck verleihen.


Abfahrt vor dem Leibnitzer Rathaus


Bereits um 8 Uhr haben sich die sieben RadlerInnen und die zahlreichen BegleiterInnen vor dem Rathaus in Leibnitz zur gemeinsamen Abfahrt getroffen. Die Gruppe wurde von Bgm. Michael Schumacher verabschiedet, dem auch gleich die zahlreichen Forderungen in Form eines Manifests für eine "Mobilitätswende - Jetzt!" übergeben wurden. Im Wesentlichen geht es dabei um ein Umdenken in Sachen Klima, das bei der Mobilität beginnt.



Die 266 Kilometer lange Radtour geht über vier Etappen, mit Zwischenstopps in Graz sowie in den Klima- und Energiemodellregionen Frohnleiten, Kapfenberg und Baden bei Wien und schließlich bis nach Wien.


„Klingeln fürs Klima“


Hintergrund der Initiative ist die aktuelle Frage von "Omas for Future" „Was können wir persönlich tun, um umweltbewusster und nachhaltiger zu leben?“. Die Protagonisten sind Menschen, die sich für eine aktive umwelt- und klimagerechte Alltagskultur engagieren. Sie alle verbindet das gleiche Ziel, nämlich sich für den Erhalt der Erde und eine lebenswerten Welt für zukünftige Generationen einzusetzen. Mit ihrem Engagement übernehmen "Omas for Future" Verantwortung und handeln aus Liebe zum Leben und zur Natur.



Manifest für Mobilitätswende


Bei der Übergabe des Manifests an Bgm. Michael Schumacher bedankte sich der Leribnitzer Bürgermeister für den couragierten Einsatz der ProtagonistInnen und deren aktives Eintreten für das Klima sowie das Vorzeigen, was möglich sei. Als er, so Bgm. Schumacher vor nun 23 Monaten Bürgermeister geworden sei, ist er gleich von einem großen SUV auf ein kleines Elektroauto umgestiegen. "Man soll im Nahbereich alles, was möglich ist, zu Fuß gehen! Es muss Visionen und Ziele geben. Die Frage ist nur, in welchen Zeitraum diese zu verwirklichen sind", betonte Schumacher. Er habe, so der Bürgermeister, im Gemeinderat den Antrag auf flächendeckender Einführung einer 30 km/h-Zone im Leibnitzer Stadtgebiet mit Ausnahme der Vorrangstraßen eingebracht, der den zuständigen Ausschüssen zugewiesen worden sei.

Mit dem Manifest"renne man bei ihm offene Türen ein", weil man in Leibnitz bereits auf dem Weg zur Klimawende sei.



"Toi, toi, toi und alles Gute!"


"Man muss verstärkt darauf hinweisen, dass auf Kerosin 0 % MwSt. sind, aber auf den Strom der ÖBB für Mobilität auf Schienen 20 % MwSt. zu zahlen sind. Beim Fliegen haben wir die Kontrolle verloren, denn der Flugverkehr ist bisher unangetastet geblieben!", kritisierte Bgm. Schumacher, der den RadfahrerInnen eine unfallfreie und entspannte Fahrt bis zur Ankunft in Wien wünschte". Mit "Toi, toi, toi und alles Gute!", verabschiedete der Bürgermeister die "Omas for Future" Gruppe.


Auf dem Weg zur Mobilitätswende


"Für die Zwischenstationen sind Klima-Aktionen vorgesehen, um für die Verkehrswende zu

werben und zu zeigen, dass wir, die Großelterngeneration, durchaus in der Lage sind,

Haltung und Einsatz zu zeigen und damit etwas bewegen können. Dafür werden in den

Städten und Gemeinden die BürgermeisterInnen, politischen VertreterInnen, BürgerInnen, Mitglieder von Vereinen und Aktionsgruppen eingeladen, sich zu beteiligen und ein Stück des Weges mit uns zu radeln. Dabei werden wir durch das Management der Klima-Energie-Modellregion Sulmtal- Sausal unterstützt", so Obfrau Hildegard Schweder.



Finale vor dem Parlament in Wien


Als 5. und letzte Etappe ist am 17. Mai 2024 um 10.30 Uhr ein Demonstrationsmarsch vom Westbahnhof zum Parlament geplant. Unter dem Motto „Klingeln für ́s Klima“ findet vor dem Parlamentsgebäude die Übergabe eines Manifests mit Forderungen für eine umweltgerechte und menschenfreundliche Verkehrswende von Omas for Future Österreich, Gruppe Steiermark durch südsteirische RadlerInnen statt.


Fotos: Heribert G. Kindermann

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