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Landesspitzen stehen hinter der heimischen Forstwirtschaft



Die Charta für eine selbstbestimmte Waldbewirtschaftung in der Steiermark wurde an Landeshauptmann Christopher Drexler übergeben. Der Waldverband, die Land- und Forstbetriebe, die Landwirtschaftskammer und der Steirische Bauernbund haben gemeinsam eine steirische Charta für eine selbstbestimmte und nachhaltige Waldbewirtschaftung auf den Weg gebracht.


Bei der Bauernbund-Zukunftskonferenz wurde die Charta an Landeshauptmann Christopher Drexler übergeben. Dieser hat seine Wertschätzung für die heimische Forstwirtschaft betont: „40.000 Forstwirtinnen und Forstwirte sind in unseren steirischen Wäldern aktiv und liefern die Basis für eine enorme Wirtschaftsleistung. Entlang dessen entsteht allein in der Steiermark eine Wertschöpfungskette von rund 12 Milliarden Euro. Unsere Wälder haben eine große wirtschaftliche und ökologische Bedeutung für uns und wir sind Vorreiter in der nachhaltigen Bewirtschaftung. Das soll auch in Zukunft so bleiben“, so der Landeshauptmann.


 ForstwirtInnen sorgen für enkeltaugliche Wälder


„Wir Forstwirtinnen und Forstwirte sorgen für enkeltaugliche Wälder und sind bei Fragen der Klimawandelanpassung und Verjüngung bereits sehr gut aufgestellt. Damit das auch so bleibt braucht es die richtigen Rahmenbedingungen – bei uns in der Steiermark aber auch darüber hinaus bis hin zur europäischen Ebene. Ich bin dankbar, dass Landeshauptmann Christopher Drexler stets an der Seite der Forstwirtschaft steht – sei es bei der Diskussion um die Biomassenutzung oder bei anderen aktuellen Themen. Mit ihm haben wir einen starken Verbündeten an der Spitze des Waldlands Steiermark“, sagt die stv. Bauernbundobfrau und Landesrätin Simone Schmiedtbauer.


"Eines der strengsten Forstgesetze der Welt!"


„Die steirischen Waldbesitzer arbeiten seit Jahrhunderten nach einem der strengsten Forstgesetze der Welt und nach einer für sie selbstverständlichen Verpflichtung zur Nachhaltigkeit. Der steirische Wald wächst stetig zu und ist von einem hohen Maß an Biodiversität, Holzvorrat und Artenreichtum kennzeichnet. Nur ein bewirtschafteter Wald ist auch ein gesunder und für die große Aufgabe des Klimaschutzes sinnvoller Beitrag. Die nun vorliegende EU-Verordnung ist eine nichtdurchdachte, undurchführbare und die heimische Wirtschaft belastende Maßnahme mit schwerwiegenden Auswirkungen auf die Bewirtschaftung der Ressource Wald, die 70.000 Menschen in unserem Land ihre Existenz absichert. Sie geht vollkommen an dem ursprünglichen Ziel, dem Schutz des Regenwaldes, vorbei und ist eine nicht akzeptable Einschränkung des Eigentums, die von den Waldbesitzern strikt abgelehnt wird. Die Unterstützung des Landehauptmannes unterstreicht die große Betroffenheit der heimischen Agrarpolitik, der Grundeigentümer und der Wirtschaftstreibenden“, betont Bauernbund Landesobmann LK-Präsident Franz Titschenbacher.


"Gut gemeint, aber schlecht gelungen!"


„Mir fällt zum aktuellen Entwurf der EU-Entwaldungsverordnung nur eines ein: Gut gemeint, aber schlecht gelungen! Wir haben bereits sehr strenge Forstgesetze und können nachweisen, dass unsere Waldfläche nicht ab-, sondern zunimmt. Eine Entwaldung ist bei uns somit kein Thema. Deshalb muss die EU-Entwaldungsverordnung grundlegend überarbeitet werden. Länder, in denen der Waldanteil steigt, müssen vom Geltungsbereich ausgenommen werden“, so Franz Titschenbacher weiter.


„Ich bedanke mich bei Landeshauptmann Christopher Drexler und bei Landesrätin Simone Schmiedtbauer für die Unterstützung unseres Forderungspaketes. Dies ist ein großartiges Zeichen für den ländlichen Raum und unsere Waldbäuerinnen und Waldbauern“, kommt ein Dank von Walverbandsobmann Paul Lang.

„Hier kommt ein starker Impuls aus den Regionen für die Politik in Brüssel. Das war auch die ursprüngliche Absicht der EU und dahin sollten wir wieder zurückkommen. Ich bedanke mich bei Landeshauptmann Christopher Drexler für seine laufende Fürsprache in der Landeshauptleutekonferenz!“, meint der Obmann der Land- und Forstbetriebe, ÖR Carl Prinz von Croy.

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