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Leibnitz präsentiert Klima- und Standortstrategie 2040

  • vor 2 Stunden
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Das Projekt „Leibnitz 2040“ präsentieren: Stadtamtsdirektor Werner Obruly, Umweltausschussobmann Roland Haas, Astrid Holler (Leitung Stadtentwicklung Leibnitz), Bürgermeister Daniel Kos, 2. Vize-Bürgermeister Jochen Pießnegger und Mathias Mitteregger, MOURA (externe Projektbegleitung)
Das Projekt „Leibnitz 2040“ präsentieren: Stadtamtsdirektor Werner Obruly, Umweltausschussobmann Roland Haas, Astrid Holler (Leitung Stadtentwicklung Leibnitz), Bürgermeister Daniel Kos, 2. Vize-Bürgermeister Jochen Pießnegger und Mathias Mitteregger, MOURA (externe Projektbegleitung)

Die Stadtgemeinde Leibnitz hat ihre neue Klima- und Standortstrategie „Leibnitz 2040“fertiggestellt. Die Strategie bildet den langfristigen Orientierungsrahmen für eine klimaresiliente, lebenswerte und wirtschaftlich starke Stadtentwicklung. Ziel ist es, Klimaschutz, Klimawandelanpassung und Standortentwicklung gemeinsam zu denken und konkrete Maßnahmen für die kommenden Jahre umzusetzen.


Der Fokus, der im April 2026 vom Gemeinderat einstimmig beschlossenen Klima- und Standortstrategie, liegt auf Maßnahmen, bei denen die Stadtgemeinde Leibnitz unmittelbar handeln kann – unter anderem im Bereich der öffentlichen Gebäude, des öffentlichen Straßenraumes und bei der Energiegewinnung und -versorgung.


„Unser Ziel ist es, attraktive Bedingungen für Unternehmen, Fachkräfte und Investitionen zu bieten und gleichzeitig vorausschauend auf die Herausforderungen eines sich verändernden Klimas zu reagieren.“, betont Bürgermeister Daniel Kos die Bedeutung der Strategie für die Zukunft der Stadtgemeinde.


Die Strategie wurde im Rahmen des Programms „Klimaneutrale Stadt“ des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur gemeinsam mit dem Klima- und Energiefonds erarbeitet. Leibnitz wurde dabei als eine österreichische Pionierstadt ausgezeichnet.


Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen zur Reduktion von Emissionen, zur Anpassung an zunehmende Hitze- und Starkregen-ereignisse sowie zur langfristigen Sicherung der Lebensqualität und der Wettbewerbsfähigkeit der Stadtgemeinde. Laut Stadtentwicklerin Astrid Holler wurden drei zentrale Leitlinien verfolgt: das Vermeiden von Energieverschwendung zur Kostenreduktion, das Verlagern auf lokal verfügbare und erneuerbare Energieträger für mehr Unabhängigkeit sowie das Verbessern der Lebens-, Wohn und Aufenthaltsqualität.


Zu den konkreten Kernmaßnahmen zählen unter anderem:


  • Einführung eines digitalen Energieberichts

  • Integrierter Sanierungsfahrplan für öffentliche Gebäude

  • Effizientes Parkraummanagement

  • Zukunftsfähige Straßenraumgestaltung

  • Multimodale Mobilitätsangebote

  • Maßnahmen gegen weitere Bodenversiegelung


Umweltausschussobmann Roland Haas sieht die Klima- und Standortstrategie als wichtigen Beitrag für ein verantwortungsvolles Handeln auf kommunaler Ebene. Die Strategie reagiert auf aktuelle Herausforderungen wie steigende Temperaturen, zunehmende Extremwetterereignisse und einen hohen Anteil fossiler Energieversorgung. Bereits heute stammen rund 65 Prozent des Energiebedarfs aus fossilen Quellen. Gleichzeitig wächst Leibnitz weiterhin stark und übernimmt eine zentrale Rolle als regionales Versorgungs- und Entwicklungszentrum der Südweststeiermark.


Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung öffentlicher Räume. Begrünung, Entsiegelung, sichere Fuß- und Radwege sowie klimafitte Straßen und Plätze sollen die Aufenthaltsqualität verbessern und gleichzeitig zur Kühlung der Stadt beitragen.

Die Klima- und Standortstrategie versteht sich ausdrücklich nicht als starres Konzept, sondern als gemeinsamer Entwicklungsprozess von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bevölkerung. Ziel ist ein zukunftsfestes Leibnitz, das ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Stärke und hoher Lebensqualität verbindet.


Die Klimastrategie wurde unter Verwendung von Fördermitteln der FFG & des Klima- und Energiefonds und mit externer Prozess- und Bearbeitungsbegleitung der Firmen MOURA und Raumposition GmbH erstellt.



Fotocredits: Stadtgemeinde Leibnitz/Elisabeth Kur
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