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Literatur trifft Musik: Zwei besondere Abende mit LeibnitzKULT

vor 29 Minuten
2 Min. Lesezeit

Im September zeigt LeibnitzKULT gleich zweimal, wie Literatur und Musik zusammenfinden können. Am 11. September verbindet FeurerKlanglandschaft im Marenzikeller vertonte Texte mit Jazz, Folk und Improvisation. Am 13. September stehen bei der Seggauer Schlossmatinee Villon-Texte in der Übertragung von H. C. Artmann im Mittelpunkt.


FeurerKlanglandschaft – „I kenn des olls“

Freitag, 11. September 2026, 19:30 Uhr, Marenzikeller


FeurerKlanglandschaft verbindet in „I kenn des olls“ vertonte Texte und szenische Lesungen mit einer eigenständigen musikalischen Sprache zwischen Jazz, Folk und freier Improvisation. Texte von F. Villon, H. C. Artmann, E. Jandl, W. Bauer und weiteren Autoren stehen dabei nicht für sich allein, sondern treten in einen lebendigen Dialog mit Akkordeon, Saxofon, Handpans und Percussion.


Die Formation bringt seit Jahren Literatur und Musik in einer eigenständigen Bühnenform zusammen. Hannes Feurers sprachliche Interpretation trifft auf das Zusammenspiel von Bernd Kohlhofer, Werner Reiter und Kurt Maier – mal pointiert und kraftvoll, mal ruhig und zurückgenommen.


Besetzung: Hannes Feurer – Sprache, Bernd Kohlhofer – Akkordeon, Werner Reiter – Saxofon, Kurt Maier – Handpans, Percussion.


Seggauer Schlossmatinee – „Wia schwaar a Oasch sei kau!“

Sonntag, 13. September 2026, 11 Uhr, Weinkeller Schloss Seggau



Im Mittelpunkt der Schlossmatinee stehen Texte von François Villon in der freien wienerischen Übertragung von H. C. Artmann. Der Kontrabassist und Komponist Georg Breinschmid hat dazu eigene Vertonungen geschaffen; ergänzt wird das Programm durch Bearbeitungen und Werke von Schubert, Liszt und Riihimäki.


Die Sängerin Agnes Heginger interpretiert die Lieder gemeinsam mit Georg Breinschmid am Kontrabass und Maximilian Kromer am Klavier. Mit dem New Yorker Trompeter Marc Osterer und dem Philharmoniker Matthias Schorn an der Klarinette ist das Ensemble hochkarätig besetzt.


François Villon gilt als einer der bedeutendsten Dichter des französischen Spätmittelalters. In seinen Balladen und parodistischen Testamenten verarbeitete er ein bewegtes Leben zwischen Gelehrtentum, Vagantendasein und Konflikten mit dem Gesetz. H. C. Artmann übertrug Villons Texte frei ins Wienerische und verlieh ihnen damit eine ganz eigene sprachliche Färbung.


Infos und Tickets für beide Veranstaltungen bei LeibnitzKult, T 03452 76506, webshop leibnitzkult.at


Fotocredits: FeurerKlanglandschaft, Julia Wesely

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