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Massive Einschnitte bei Ganztagsschule belasten Familien sowie Städte und Gemeinden

  • vor 23 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Marktgemeinde Gralla: „Mit besorgniserregenden Zahlen untermauert die steirische Sozialdemokratie ihre Kritik auf die Umstellung der Förderlogik für die ganztägige Schulform (GTS) durch das Land Steiermark. Für Städte und Gemeinden bedeuten die Änderung konkret ein Minus von rund 50 Prozent bei der Nachmittagsbetreuung sowie den kompletten Wegfall der Förderung für die Ferienbetreuung.“


„Für die Marktgemeinde Gralla bedeutet das ein Budgetloch im fünfstelligen Bereich. Dieses Geld war fix eingeplant und ist notwendig, um eine funktionierende Nachmittags- und Ferienbetreuung sicherzustellen“, so Bgm.in Tanja Fauland-Gratz. „Besonders unverständlich ist, dass es sich um keine bundesweiten Kürzungen handelt – im Gegenteil: Die Mittel des Bundes wurden sogar erhöht. Dass die Steiermark dennoch kürzt, ist eine politische Entscheidung der Landesregierung auf dem Rücken von Gemeinden und Familien. Bisher sind aus keinem einzigen anderen Bundesland derartige Kürzungen bekannt“, meint Bundesrätin Mag.a Bernadette Kerschler.


Die Folgen seien gravierend:


Bestehende Betreuungsangebote würden unter Druck geraten, Gemeinden müssten kurzfristig Budgetlücken schließen und im schlimmsten Fall drohten höhere Elternbeiträge oder Einschränkungen im Angebot. Zusätzlich verschärft würde die Situation dadurch, dass die Gemeindebudgets bereits auf Basis der bisherigen Förderungen beschlossen wurden. Die nun rückwirkend geltenden Kürzungen für das laufende Schuljahr 2025/26 würden für massive Unsicherheit sorgen. „Gerade in finanziell angespannten Zeiten ist das ein völlig falsches Signal. Statt die Gemeinden zu entlasten, wird ihnen weiteres Geld entzogen. Das ist für uns nicht hinnehmbar“, betont die Bürgermeisterin aus Gralla.


Forderungen von Bürgermeisterin Fauland-Gratz


  • Sofortige Rücknahme der Kürzungen bei der Nachmittags- und Ferienbetreuung

  • Planungssicherheit für Gemeinden statt rückwirkender Eingriffe in bestehende Budgets

  • Keine Mehrbelastung für Familien – Bildung und Betreuung dürfen nicht teurer werde



Fotocredits: Marktgemeinde Gralla
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