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Petition zum "Schutz für Stadtbäume in Leibnitz"

Aktualisiert: 29. Jan.




Als Beitrag zur künftigen Sicherung eines alten und gesunden Baumbestandes in der Stadt Leibnitz ist nun aktuell eine überparteiliche Petition ins Leben gerufen worden, damit in Zukunft nicht noch öfter in nur wenigen Minuten alte Bäume zu Brennholz werden.


Zustimmungen zur Petition will man persönlich einholen


Zustimmungen zur Petition werden von den Initiatoren in erster Linie persönlich eingeholt. Man will nämlich vor allem das persönliche Gespräch zu diesem Thema mit den Menschen in der Stadt Leibnitz suchen. Trotzdem gibt es daneben auch noch die Möglichkeit, die Petition "Schutz für Stadtbäume in Leibnitz" online zu unterstützen unter https://www.openpetition.eu/at/petition/online/schutz-fuer-stadtbaeume-in-leibnitz


Betont wird aber ferner, "dass es nicht das Ziel sei, zu sehr in das private Eigentum einzugreifen!" Vielmehr gehe es darum, den alten, gesunden Baumbestand zu sichern, da dieser ja bekanntlich für das Mikroklima von großer Wichtigkeit ist.


Gemeinderat soll Baumschutzverordnung beschließen


Die Unterzeichner der Petition "Schutz für Stadtbäume in Leibnitz" fordern den Gemeinderat der Stadtgemeinde Leibnitz auf, dringend eine Baumschutzverordnung mit Bürgerbeteiligung umzusetzen. Unmittelbarer Anlass für die Petition war die Fällung eines Baumes in einem Hof in der Grazer-Gasse.

(...) "Dieser Baum war für das Klima der Stadtgemeinde von großer Bedeutung. Ein gesunder Baum dieser Größe versorgt am Tag rund 12 Menschen mit Sauerstoff. Täglich verdunstet er bis zu 400 Liter Wasser und kühlt die Umgebung um 2-3 Grad ab. Bei unseren heimischen Bäumen ist das CO2 Aufnahmepotential von Buche, Kastanie und Linde besonders hoch. Es braucht ca 2000 Jungbäume mit 1,5m³ Baumkronen um eine vergleichbare Leistung für die Entnahme von jährlich bis zu 6 Tonnen CO2 und einer Tonne Feinstaub aus der Luft sowie die Freigabe von Sauerstoff wieder herzustellen.


Die Stadtgemeinde Leibnitz wird regelmäßig ihrer unrühmlichen Bezeichnung als „heißeste Stadt Österreichs gerecht. Es ist nachgewiesen, dass gerade große Bäume für die Kühlung einer Stadt unerlässlich sind."


Beispiel Judenburg


In der Stadt Judenburg gibt es bereits seit dem Jahr 2022 eine vorausschauende Baumschutzverordnung und dies, obwohl Judenburg bei weitem nicht mit den sommerlichen Hitzerekorden von Leibnitz mithalten könne. Außerdem wird von den Petitionsinitiatoren betont, "dass der Vorteil Einzelner nicht zum Nachteil der Allgemeinheit werden dürfe!"



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