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Schwendttag: Almen von Wildwuchs befreien

  • vor 2 Stunden
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Samstag, 18. Juli 2026: Landwirtschaftskammer und Almwirtschaftsverein laden freiwillige

Helfer zur Almpflege ein – zum Entfernen von Stauden, Farnen, Büschen und Gehölzen, um die Almweiden zu erhalten.


Ohne Pflege verwildern und verwalden die Almen. Die Almen in der Steiermark können nur durch Pflege vor Verbuschung und Verwilderung geschützt werden. Das Freischneiden – in der Fachsprache auch Schwenden genannt – erfolgt in der Regel durch händische Arbeit, da Maschinen nur sehr selten eingesetzt werden können. Ohne die wichtige Almpflege würden jährlich allein in der Steiermark rund 1.000 Hektar wertvolle Almflächen verwildern und verwalden – hat die Landwirtschaftskammer errechnet. Präsident Andreas Steinegger: „Was viele als idyllische Almlandschaft sehen, ist das Ergebnis harter Arbeit. Ohne die Pflegearbeiten der Bäuerinnen und Bauern würden unsere Almen innerhalb weniger Jahre verloren gehen.“



Am 18. Juli – kann jeder beim gemeinsamen Schwenden mitmachen. Beim „Tag der Almen“ am 18. Juli 2026 laden Landwirtschaftskammer und Almwirtschaftsverein freiwillige Helfer ein „ein Stück Alm“ zu pflegen. Alle freiwilligen Helfer werden beim Almputztag professionell von den Almbauern angeleitet – man braucht also keine Scheu vor dem Mitmachen haben. Almobmann Anton Hafellner, motiviert: „Packen wir gemeinsam an, um die Almen als wertvolles Kulturgut zu erhalten. Als kleines Dankeschön gibt es für die getane Arbeit selbstverständlich eine stärkende Jause in der Gemeinschaft der Helfer.“ Auch in den vergangenen Jahren haben beim Almschwendtag jeweils hunderte Freiwillige

mitgeholfen.



Almen sind Kulturgut und Schatzkammer der Biodiversität. Die rund 1.610 steirischen Almen, auf denen im Sommer knapp 42.000 Rinder, 900 Pferde und 6.000 Schafe und Ziegen weiden, sind ein wertvolles Kulturgut der Steiermark und Schatzkammern der Biodiversität. Die steirischen Almen beherbergen zahlreiche seltene und gefährdete Arten von der Silberdistel bis zur Ringdrossel. Diese Vielfalt ist nur möglich, weil die Almen über Generationen hinweg bewirtschaftet wurden: durch Beweiden, Schwenden und sorgsame Nutzung.Almpflege würde mehr als 40 Millionen Euro kosten. Die Almpflegeleistungen der steierischen Bäuerinnen und Bauern haben einen hohen Wert: Experten der Landwirtschaftskammer Steiermark haben errechnet, dass die Almpflegeleistungen jährlich 40 Millionen Euro kosten würden, würden die Almbäuerinnen und Almbauern diese schweißtreibende Arbeit nicht machen.


Besonders interessant für unsere Region ist die Hochalm-Bärntal in Deutschlandsberg. Dort können am Samstag dem 18.06.2026 ab 08:30 Uhr Freiwillige bei der Kruckenberg Bärntalhütte mithelfen. Ansprechperson ist Alois Kiegerl. Tel: 0676/5926650


Fotocredits: LK Steiermark



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