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So haben die steirischen Bäuerinnen und Bauern gewählt

  • la6098
  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit


Die Spitzenkandidaten Rudi Gutjahr, Albert Royer, Andreas Steinegger, Andreas Lackner und Andreas Mekis (im Bild v.l.n.r.)
Die Spitzenkandidaten Rudi Gutjahr, Albert Royer, Andreas Steinegger, Andreas Lackner und Andreas Mekis (im Bild v.l.n.r.)

Das vorläufige Ergebnis des heutigen Wahlabends: Mit 28 Mandaten (-1 Sitz) behauptet der steirische Bauernbund seine Spitzenposition und bleibt Taktgeber in der Landwirtschaftskammer. Auf Platz 2 folgen mit 6 Sitzen (+4) die FPÖ-Bauern, Platz 3 geht an den Unabhängigen Bauernverband mit 3 Sitzen (-1), gefolgt von den Grünen Bäuerinnen und Bauern und den SPÖ-Bauern mit jeweils 1 Sitz (jeweils -1 Sitz). Der Steirische Bauernbund erreicht einen Stimmanteil von 67,27 Prozent (-2,98 Prozent), die FPÖ-Bauern 14,11 Prozent (+7,94 Prozent). Der UBV erreicht 9,52 Prozent (-1,91 Prozent). Die Grünen Bäuerinnen und Bauern bekamen 4,69 Prozent (-0,58 Prozent), die SPÖ-Bauern erhielten 4,41 Prozent (-1,76 Prozent)


Gewählt wurde die Vertretung in der Landeskammer und den Bezirkskammern. Fünf Parteien bewarben sich um die 39 Sitze in der Landeskammer und die jeweils 15 Sitze in den zwölf Bezirkskammern (180 Mandate). Die wahlwerbenden Listen: Steirischer Bauernbund (StBB), Unabhängiger Bauernverband (UBV), SPÖ-Bauern/Steirisches Landvolk, Freiheitliche Bauernschaft (FPÖ), Grüne Bäuerinnen und Bauern (GBB).


Liste 1: Steirischer Bauernbund weiterhin Taktgeber

Als klarer Sieger bei der Landwirtschaftskammer-Wahl geht der steirische Bauernbund hervor und ist weiterhin Taktgeber und gestaltende Kraft in der Landwirtschaftskammer. Er sichert sich in der Vollversammlung der Landeskammer 28 Mandate (nach kammerinternen Berechnungen) und gibt 1 Mandat ab. Der Bauernbund erhält 67,27 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen in der Vollversammlung der Landeskammer (- 2,98 Prozent).


Erste Reaktion des amtierenden Präsidenten Andreas Steinegger: „Ich danke den steirischen Bäuerinnen und Bauern für das große Vertrauen. In herausfordernden Zeiten haben die steirischen Bäuerinnen und Bauern Stabilität, Kontinuität und Verlässlichkeit gewählt. Wir sind gut gerüstet, um die Herausforderungen der nächsten Jahre zu meistern und gehen mit klarem Kurs und starker Stimme in die Zukunft.“ Und weiter: „Wir haben die Wahl unter das Motto ´Zukunft für die steirischen Bäuerinnen und Bauern gestellt´ und uns damit klar vom Mitbewerb unterschieden.“


Unabhängiger Bauernverband mit Minus

Der Unabhängige Bauernverband (UBV) kommt nach kammerinternen Berechnungen auf 3 Mandate (-1 Sitz). Der Stimmenanteil des UBV liegt bei 9,52 Prozent, ein Minus von 1,91 Prozent.


Erste Reaktion von Spitzenkandidat Rudi Gutjahr: „Wir freuen uns, dass wir in einigen Regionen sehr erfreuliche Ergebnisse einfahren konnten – auf diese können und werden wir aufbauen. Ich persönlich freue mich, für den UBV in die Kammer einziehen zu dürfen, wo wir unseren Weg für die steirischen Bäuerinnen und Bauern konsequent weiterverfolgen werden.“


Liste 3: SPÖ-Bauern ziehen mit 1 Mandat in Landeskammer ein

Mit 4,41 Prozent der erreichten Stimmen ziehen die SPÖ-Bauern – Steirisches Landvolk mit 1 Mandaten in die Vollversammlung des Landeskammer ein. Das ist ein Minus von 1,76 Prozent der Stimmen und laut kammerinternen Berechnungen um 1 Mandat weniger.


Spitzenkandidat Andreas Mekis in einer ersten Reaktion: „Wir sind froh, den Wiedereinzug in die Landwirtschaftskammer geschafft zu haben. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Fraktionen. Wir setzen auf unsere bewährten Themen. Diese sind: Erleichterungen in der Sozialversicherung für Nebenerwerbslandwirte, Bürokratie-Abbau und wir wolle eine starke Kontrollinstanz sein.“


Liste 4: FPÖ-Bauern legten zu und holten 6 Mandate

Die Freiheitliche Bauernschaft erreichte mit 6 Mandaten (+ 4 Mandate) den zweiten Platz bei der Landwirtschaftskammerwahl wie die kammerinternen Berechnungen zeigen. In der vergangenen Funktionsperiode hielten die FPÖ-Bauern 2 Mandate. Sie erhalten 2026 einen Stimmenanteil von 14,11 Prozent und legten damit um 7,94 Prozentpunkte gegenüber der Wahl 2021 zu.


Erste Reaktion von Spitzenkandidat NAbg. Albert Royer. „Wir sind hoch erfreut über dieses Ergebnis; wir freiheitlichen Bäuerinnen und Bauern haben alle unsere Wahlziele erreicht. Jetzt geht die Arbeit für die steirischen Bäuerinnen und Bauern los.“


Liste 5: Grüne Bäuerinnen und Bauern schafften den Wiedereinzug

Die Grünen Bäuerinnen und Bauern erreichen 1 Mandat in der Landeskammer, so die kammerinternen Berechnungen. In der abgelaufenen Funktionsperiode waren es 2 Mandate. Sie erreichen 4,69 Prozent der Stimmen oder ein Minus von 0,58 Prozent.


Erste Reaktion von Spitzenkandidat Andreas Lackner. „Es ist uns wichtig, dass wir wieder in die Kammer eingezogen sind – wir Grünen sind jetzt also schon das zweite Mal mit dabei. Auf dieses Ergebnis lässt sich in Zukunft sehr gut aufbauen.“


Zahlen und Fakten

Bei den steirischen Landwirtschaftskammerwahlen 2026 gab es 120.007 Wahlberechtigte – Bäuerinnen, Bauern, mitarbeitende Familienmitglieder, Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer mit mehr als einem Hektar, Übergeber und juristische Personen aus der Land- und Forstwirtschaft. Für die Landeskammer wurden 39 Sitze vergeben, für die zwölf Bezirkskammern jeweils 15 Mandate, somit insgesamt 180 Sitze. Abgegeben wurden insgesamt 36.259 Stimmen, die Wahlbeteiligung lag bei 30,23 Prozent (2021: 30,26 Prozent)


Fotocredits: LK Steiermark/Fuchs

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