Steirischer Bauernbund weiterhin unangefochten die stärkste Kraft
- la6098
- vor 2 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

Der Steirische Bauernbund geht mit 28 Mandaten weiterhin als mit Abstand stärkste politische Kraft aus der Landwirtschaftskammerwahl 2026 hervor. Mit 67,27 Prozent der Stimmen behauptet der Bauernbund klar seine führende Rolle in der steirischen Landwirtschaftskammer.
„Diese Wahl ist trotz herausfordernder Rahmenbedingungen ein Erfolg für den Steirischen Bauernbund. Das Ergebnis zeigt klar, dass das Vertrauen in unsere Arbeit weiterhin sehr hoch ist und wir nach wie vor mit deutlichem Vorsprung die stärkste Kraft sind. Gleichzeitig sehen wir das Ergebnis als klaren Auftrag, uns weiterhin mit voller Kraft für unsere Bäuerinnen und Bauern einzusetzen“, betont Bauernbund-Obfrau Landesrätin Simone Schmiedtbauer. „Ich gratuliere unseren Spitzenkandidaten Andreas Steinegger und Maria Pein sehr herzlich und danke allen Funktionärinnen und Funktionären für ihren unermüdlichen Einsatz. Ohne dieses starke Team wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen. Ebenso gilt mein Dank und meine Gratulation allen Bezirksspitzenkandidaten, die in ihren Regionen gute Ergebnisse erzielen konnten.“
Der Steirische Bauernbund wird auch in den kommenden Jahren die gestaltende Kraft in der Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Steiermark bleiben. Die Bäuerinnen und Bauern haben gesehen, dass der Bauernbund 365 Tage im Jahr konsequent für ihre Anliegen arbeitet – und dieses Engagement wurde trotz leichter Verluste erneut klar bestätigt.
Blick in die Zukunft
Das Wahlergebnis ist ein deutlicher Auftrag, die Interessen der bäuerlichen Familien und des ländlichen Raumes von der Gemeindeebene bis ins Europaparlament weiterhin entschlossen zu vertreten. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen dabei der Erhalt des Agrarbudgets, eine eigenständige, faire und inflationsgestützte Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2027, der Schutz des bäuerlichen Eigentums sowie praxisnahe Lösungen statt zusätzlicher Bürokratie. Konkret setzt sich der Bauernbund weiterhin für die Vereinfachung von Genehmigungsverfahren beim Stallbau, klare und umsetzbare Regeln beim Prädatorenmanagement (Wolf, Fischotter, Biber) sowie für eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung – insbesondere in der Gastronomie – ein.
Spitzenkandidat Andreas Steinegger zeigt sich nach dem Wahlausgang realistisch: „Trotz schwieriger Rahmenbedingungen haben wir ein gutes Ergebnis erzielt und unseren Vorsprung klar behauptet. Mein Dank gilt – neben Vizepräsidentin Maria Pein – allen Bäuerinnen und Bauern sowie den Grundbesitzerinnen und Grundbesitzern, die uns und unseren Weg des neuen Schwungs unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt auch den vielen Funktionärinnen und Funktionären sowie Mitgliedern vor Ort.“ Abschließend betont Steinegger: „Wir werden mit voller Kraft weiter für unsere schöne Heimat und eine starke, zukunftsfähige Landwirtschaft arbeiten und dabei auch künftig respektvoll und konstruktiv mit den anderen Fraktionen in der Landwirtschaftskammer zusammenarbeiten.“
Fotocredits: Michaela Lorber





