Strasser Faschingsgilde: Nicht nur „Silvia kocht“ mit jeder Menge Humor!
- la6098
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Zur gelungenen Premiere der 26. Faschingssitzungen 2026 servierten unter Regie von „Küchenchef“ Produktionsleiter Werner Scheucher und „Restaurantleiter“ Präsident Helmut Schwimmer die Akteure der Strasser Faschingsgilde ein an Höhepunkten reiches 5-Sterne-Faschingsdinner vom Feinsten ganz nach dem Geschmack des Publikums.
Das perfekte Faschingsdinner
Für ein perfektes Faschingsdinner darf man, wie auch bei einem gelungenen Gericht auch, auf keinen Fall das Rezept verlieren! Das ist der Strasser Faschingsgilde auch bei den bereits 26. Faschingssitzungen mit großem Publikumserfolg vor ausverkauftem Haus im Heinz-Neubauer-Kultursaal in Straß in Steiermark gelungen. Für LEIBNITZ AKTUELL durfte Heribert Kindermann beim sprühenden Pointenfeuerwerk mit dabei sein als die Strasser ihren Titel als südsteirische Narrenhochburg mit grandiosem Erfolg verteidigten.

„Samma wieda guat“

Seit dem Faschingsbeginn haben Präsident Helmut Schwimmer und das Prinzenpaar Julia I. und Johannes I. sowie die Faschingsnarren von der Gilde in Straß in Steiermark das Zepter übernommen. „Mit den 26. Faschingssitzungen 2026 wollen wir heuer unser Publikum in die 1920er Jahre zurückversetzen!“, begrüßte Präsident Helmut Schwimmer nach dem traditionellen Einmarsch die zahlreichen Premierengäste. Darunter waren eine besonders große und gekonnt im Stil der 20er Jahre gekleidete Gruppe der Raiffeisenbank Straß-Spielfeld mit Anton Klapsch an der Spitze sowie u.a. NRAbg. Bgm. Joachim Schnabel und Kasernenkommandant Oberst Georg Pilz mit ihren Gattinnen.

Produktionsleiter Werner Scheucher fügte die bewährten Zutaten für eine gelungene Strasser Faschingssitzung zu einem perfekte Faschingsdinner in 13 Gängen (Programmpunkten) zusammen. Nach der Verlesung der Proklamation durch das Prinzenpaar stand sozusagen als „Gruß aus der Küche“ der obligatorische Tanz der Mädchengarde auf dem aktuellen Speiseprogramm.
Das mehrgängige perfekte Faschingsdinner

Mit humorvollen Alltagsgeschichten erwies sich Karl Pivec („Nur wer lachen kann, verlässt sein Schneckenhaus“) zu Beginn als Experte für den akuten Lachreiz. Der schwungvolle Showtanz der Jungmädchengarde leitete über zu einem Erfolgsgarant der Strasser Faschingssitzungen.

Bei der zum Fixpunkt zählenden Nachrichtensendung „SIB - Straß im Bild“ stand die Personalnot in der Strasser Kaserne im Fokus. Margit Angerbauer, die es diesmal gleich zu drei Einsätzen auf der Faschingsbühne brachte, hatte als Studiogäste Oberoffizier Steinpilz und Auslandskorrespondent Christian Wehrschnitzel in Person von Präsident Helmut Schwimmer zu Gast. Mit neuen Gemeinschaftsduschen für weibliche und männliche Soldaten und einer eigenen Geburtenstation soll im Fasching für den eigenen Soldaten-Nachwuchs gesorgt werden.

In dem Menübeitrag „Sparmaßnahmen im Altersheim“ nahmen Dagmar Ecker, Wolfgang Scheucher, Hannes Klapsch, Harald Prutsch, Erwin Kainz und Klaus Angerbauer den Mehrweg mit großer Einsatzfreude humorvoll und wörtlich.

Ganz in seinem Element war wieder einmal Hannes Schöffmann als Dr. Janos, der im ersten und zweiten Teil des Abends als Faschingsarzt seine Ordination zur großen heiteren Bühne für ein Pointenfeuerwerk der Extraklasse machte.

Als Salonperlen mit Schlagern aus den 1920er Jahren ließen Hedi Puch, Irene Scheucher und Margit Angerbauer bekannte Schlager wie „Wochenende und Sonnenschein“, oder „Mein kleiner grüner Kaktus“ erklingen.
Musikalisch heiter weiter
Mit Gesangsauftritten von Werner Scheucher und Tamara Reiterer-Scheucher ging es musikalisch auch in der zweiten Halbzeit weiter. Mit dem obligatorischen Showtanz ließ die Prinzengarde ihr tänzerisches Können aufblitzen.

Für gewohntes Schenkelklopfen und Lachsalven im Publikum sorgten wie gewohnt Irene Scheucher in ihrer Glanzrolle als „Wetti“ („Man soll zu seinen Schönheitsoperationen stehen! Ich habe mir vor kurzem meinen Bauch vergrößern lassen.“) und „Trixi“ Dagmar Ecker („Wenn heute einem Mann die Nase rinnt, mußt du schon den Notarzt rufen!“).

Mit einer verbalen und musikalischen „kleinen Zeitreise“ hat Peter Schwimmer sein musikalisches und sportliches Talent sowie die Veränderungen der letzten Jahrzehnte mit Bravour unter Beweis gestellt. Kein Fettnäpfchen ausgelassen hat Sigi Prutsch („Blecherne Hochzeit bedeutet 15 Jahre aus der Dose essen!“) als amüsanter „Hubsi der Raumpfleger!“ („Rosenhochzeit bedeute sie verwelkt und ich verdufte!“).
„Silvia kocht“ neu im Programm

Margit Angerbauer und Helmut Schwimmer hatten mit dem neuen Programmpunkt „Silvia kocht“ eine weitere Gelegenheit bekommen, ihr komödiantisches Talent zu beweisen. Für ein besonders stimmungsvolles musikalisches Finale waren zum Schluss in bewährter Art und Weise „Die urgeil´n Sauholtabuam“ rund um Thomas Koller verantwortlich. Die Bilanz der Premiere fällt mit dem Bekannten „Samma wieda guat“ löblich aus. Die zeitliche Kürzung der Beiträge bringt die Sache noch besser auf den Punkt. Die Strasser Faschingssitzungen munden auch heuer ganz ausgezeichnet!
Fotocredits: Heribert G. Kindermann, MA

















