Traditioneller Trink´Wassertag 2026 samt Eröffnung von Trittsteinbiotopen
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Als wichtiger regionaler Wasserversorger hat die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH am 10. Juni 2026 einmal mehr zum traditionellen Trink´Wassertag an den Unternehmensstandort in der Wasserwerkstraße 33 eingeladen. An dem Tag der offenen Tür konnten Schüler:innen mehrerer Pflichtschulen und die interessierte Bevölkerung nicht nur die Leitwarte, sondern auch weitere wichtige Betriebsanlagen besichtigen.

Bewusstseinsbildung für Trinkwasser
Der Feiertag für die regionale Wasserversorgung stellte nicht nur die Bedeutung einer sicheren Trinkwasserversorgung in den Vordergrund, sondern auch den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Schließlich verbindet Wasser Menschen, Regionen und Lebensräume.
Bereits seit 8 Uhr waren Schüler:innen der Volksschulen St. Nikolai im Sausal und St. Georgen an der Stiefing sowie der Mittelschulen Leibnitz II und Gleinstätten mit ihren Lehrer:innen und Mitarbeitern der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH in den Betriebsgebäuden, Werkstätten und Anlagen des Wasserversorgers unterwegs, um sich einen Überblick zu verschaffen, wie eine sicher Versorgung mit Trinkwasser zu gewährleisten ist.
Sichere Trinkwasserversorgung
„Trinkwasser ist ein als selbstverständlich angesehenes Gut, das es zu schützen und zu schätzen gilt. Über 2 Mrd. Menschen haben auf der Welt keinen Zugang zu Trinkwasser. Wir bieten Trinkwasser von sehr guter Qualität, das aus nativen Brunnen und Quellen stammt. Heute wollen wir das Bewusstsein für Trinkwasser aufzeigen und Einblick in die Wasserversorgung geben“, betonte GF Franz Krainer im Rahmen des Festaktes vor zahlreichen Ehrengästen wie u.a. BR Manfred Repolust, LAbg. Johannes Wieser, Ute Pöllinger (BH Leibnitz), Wasserbotschafterin Inge Koch oder den Bürgermeistern der Gesellschaftergemeinden der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH haben wir bereits die Weichen für die Zukunft gestellt“, so GF Krainer, der mit Jahresende in den Ruhestand treten wird und diesmal seinen letzten Trink`Wassertag feierte. Nachfolger Bauer freutes sich bereits auf die neue Aufgabe und gute Zusammenarbeit in der Region.
„Wir haben viel, viel vor und werden die Ärmeln hochkrempeln, damit die Trinkwasserversorgung in der Region gesichert ist. Es gilt in die Zukunft zu schauen, damit mit dem in den nächsten drei bis vier Jahren erfolgenden Bau der Versorgungsleitung Süd und einer Investition von 45 Mio. Euro die Trinkwasserversorgung sichergestellt wird“, bekräftigter Leibnitz-Bgm. Daniel Kos.
Auch LAbg. Gerhard Hirschmann unterstrich die Bedeutung des Wassers, da es keine Selbstverständlichkeit bedeute, sauberes Trinkwasser zur Verfügung zu haben.
Auch die Natur und alle anderen Lebewesen bräuchten, so LAbg. Wieser, Wasser, dass das Wasserwerk überall in der Region in die Haushalte bringe.
Gabersdorf-Bgm. Karin Stromberger ging es um die verbindende Funktion des Trinkwassers, das als Ressource von allen in der Region zu sichern sei.
St. Georgen-Bgm. David Rumpf verwies auf die langfristige Planung und Installierung von Notstromversorgungen bei Brunnen und Pumpstationen.
Beim Schätzspiel winkten Preise und ein Trinkwasserbrunnen
Die Pflichtschüler:innen mussten schätzen, wie viele Gegenstände sich in einem Behälter befinden. Die Nase vorne als Schätzmeister hatte dabei die 2b Klasse der MS Gleinstätten. Die Schüler:innen durften sich über 200,- Euro für die Klassenkassa freuen. Auf dem 2. Platz landete die 2a Klasse der VS St. Nikolai im Sausal (100,- Euro). Die MS Leibnitz II schaffte es als dritte Klasse auch noch aufs Treppchen.
Der Gesamtsumme aller Schätzungen am nächsten kam ein Pädagoge der VS St. Georgen an der Stiefing, wo man sich dafür über einen Trinkwasserbrunnen als Preis freuen konnte.
Schließlich spendete auch noch Stadtpfarrer Anton Neger mit dem Hinweis darauf, dass das christliche Leben im Wasser beginne, dem bereits 15. vergebenen Trinkwasserbrunnen den kirchlichen Segen.
Offizielle Eröffnung der Trittsteinbiotope
Besonderer Programmpunkt war diesmal ferner die offizielle Eröffnung von vier Trittsteinbiotopen im Leibnitzerfeld, die in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Südsteiermark umgesetzt werden konnten. Die neu geschaffenen Lebensräume sollen einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Vernetzung und zur Förderung der Artenvielfalt in der Region leisten und wurden von Andrea Bund und GF Kilian Cresnik im Detail vorgestellt.
Fotocredit: Heribert Kindermann





















