Agrarinnovationspreis Vifzack 2026: Mut und Ideen sind ihr Antrieb
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Der Agrarinnovationspreis „Vifzack 2026“ würdigt den Ideenreichtum und Unternehmergeist der steirischen Bäuerinnen und Bauern. Insgesamt 17 Projekte wurden eingereicht und von einer Fachjury sowie einem Publikumsvoting bewertet. Die Sieger werden am 11. März im Steiermarkhof in Graz ausgezeichnet.
„Die Kandidat:innen erschließen neue Aktivitätsfelder und zeigen, dass Innovation und Erfolg keine Frage der Betriebsgröße sind“, betont Landwirtschaftskammer-Präsident Andreas Steinegger. Innovationen würden direkt auf den Höfen entstehen und leisten einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsfitte Landwirtschaft, ergänzt Vizepräsidentin Maria Pein.
Sechs besonders vielversprechende Projekte wurden vorab präsentiert. Dazu zählt etwa der Anbau steirischer Physalis in Eibiswald, mit dem Maria Bernhart und Gerald Binder erfolgreich auf regionale Nischenprodukte setzen. In Fehring überzeugt Samuel Friesinger mit der Verarbeitung alter Nutztierrassen und hochwertiger Direktvermarktung.

Ein innovatives Konzept verfolgen auch Lisa-Marie und Martin Gollowitsch mit ihrem „Patenhuhn“-Projekt, das Landwirtschaft erlebbar macht und neue Kundengruppen anspricht. Daniel Konrad wiederum produziert im historischen Stollen von Schloss Frauenthal Pilze in Kreislaufwirtschaft.

Technische Innovation zeigt Josef Sonnleitner mit einer patentierten Vorrichtung zum effizienten Waschen von Erntekisten. Und Michael Windberger beweist mit seinem „Garten am Berg“, dass selbst auf 960 Metern Seehöhe erfolgreicher Gemüseanbau möglich ist.
Mit dem Innovationspreis wollen Landwirtschaftskammer und Steiermärkische Sparkasse Mut machen, neue Wege zu gehen und die Zukunft der steirischen Landwirtschaft aktiv zu gestalten.








