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AK-Lebensmittelwarenkorb:123 Prozent Preisunterschied

  • vor 2 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Die AK-Marktforschung hat wieder die Preise von Produkten des

täglichen Bedarfs erhoben. Die aktuellen Daten zeigen eine Senkung der

durchschnittlichen Preise des AK-Lebensmittelwarenkorbs um 7,58

Prozent.


Die steirischen Haushalte geben monatlich rund 472 Euro für Ernährung und

alkoholfreie Getränke aus. In Summe sind das bei etwa 577.300 steirischen

Haushalten rund 2,7 Milliarden Euro pro Jahr. Der steirische AK-Warenkorb 2026

umfasst 17 Basislebensmittel des täglichen Einkaufs und kostete im Juli

durchschnittlich 38,32 Euro. Das ist im Vergleich mit der Erhebung von April 2026

ein Minus von 7,58 Prozent. Insgesamt wurden für den Test 343 Produkte bei fünf

Supermärkten und Diskontern in den Kategorien Marken-, Billig- und Bioprodukte

erhoben.


Warenkörbe im Vergleich

Die identen Warenkörbe liegen bei 23,13 Euro für Billigprodukte, bei 40,96 Euro für

Markenprodukte und bei 51,64 Euro für Bioprodukte. Damit beträgt die Preisschere

heuer 28,51 Euro bzw. 123 Prozent. Die Billiglinie ist verglichen mit April 2026 im

Durchschnitt um 5,26 Prozent günstiger geworden, Markenprodukte sind um 7,7

Prozent gesunken. Eine minimale Senkung der Preise zeigt sich auch bei den

Bioprodukten mit 0,96 Prozent.


Vergleichen spart Geld

Die durchschnittliche Preisdifferenz bei den Billigprodukten beträgt 21,69 Prozent,

bei den Bioprodukten 54,11 Prozent und jene bei den Markenprodukten 114,32

Prozent. Ein Preisvergleich lohnt bei bestimmten Produkten besonders:

Preisunterschiede von über 300 Prozent gibt es etwa bei Äpfeln, tiefgekühlten

Erbsen und Tomaten. Einen Ausreißer nach oben bildet die Vollmilchschokolade wo

Preisunterschiede von 668,54 Prozent erhoben wurden.

Mehrwertsteuersenkung wird weitergegeben


„Die Mehrwertsteuersenkung wurde weitergegeben. Ein Preisvergleich lohnt sich

aber jedenfalls, da die Preise stark von den Aktionen, Angeboten und Rabatten des

Handels abhängen“, erklärt Andrea Büdenbender von der AK-Marktforschung.


Fotocredits: Pixel Shot
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