Neuer Wasserverband sichert Trinkwasserversorgung für den Süden
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In der Zentrale der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH in der Wasserwerkstraße wurde am 23. Juli 2026 steirische Geschichte geschrieben! Als Mitglied des kurz vor der Pressekonferenz konstituierten Wasserverbandes Transportleitung Steiermark Süd hat die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH zur Vorstellung des Zukunftsprojekts eingeladen.
Transportleitung für den Süden
In Anwesenheit von LH-Stv. Manuela Khom, LR Simone Schmiedbauer und Wasserwirtschaftsabteilungsleiter Clemens Matzer haben die Vertreter der Wasserverbände Umland Graz, Leibnitzerfeld-Süd, Wasserversorgung Vulkanland sowie Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH im Rahmen einer halbstündigen konstituierenden Sitzung den neuen Wasserverband Transportleitung Steiermark Süd aus der Taufe gehoben.
Bei der Pressekonferenz betonten dann alle beteiligten Geburtshelfer unsioso, dass mit der künftigen 33 km langen Wasserversorgungsleitung von Feldkirchen bis Landscha und einem 10.000 Kubikmeter großen Hochbehälter ein Jahrhundertprojekt zur Absicherung der Trinkwasserversorgung für den Süden der Steiermark gelungen sei.
Sonderfinanzierung des Landes Steiermark
Laut Neo-Obmann Bgm. Josef Ober werde erst dank der finanziellen Absicherung des Projekts durch das Land Steiermark die Realisierung der neuen Transportleitung möglich. „Ausgangspunkt und Grundlage für diese Arbeiten war immer der entsprechende Wasserversorgungsplan des Landes Steiermark. Die Voraussetzung ist jedoch der Beschluss der Landesregierung mit 150 Mio. Euro eine Sonderfinanzierung zu dotieren! So entsteht eine zukunftsweisende Architektur für die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser für die Steiermark, die eine moderne Gesellschaft braucht!“, so Ober weiter.

„Meilenstein für die Steiermark”
LH-Stv. Manuela Khom lobte das Projekt als „Meilenstein für die Steiermark, das Trinkwasser in dieser Qualität als Grundlage jedes Lebens sichere!“. Man müsse auf die Auswirkungen, so Khom, des Klimawandels vorbereitet sein. Es gelte das Trinkwasser in der Steiermark zu verteilen, damit überall Wasser bereitstehe. „Die Investition ins Wasser ist eine Investition in die Lebensqualität und ist wichtig für den Wirtschaftsstandort und Familien, sowie für die wirtschaftliche Entwicklung!“, betonte Khom.
„Das Wassernetzwerk ein uns. Es braucht aber auch Menschen, die den Weg mitgehen, investieren und Visionen haben sowie nachhaltig denken. Das Ziel ist, einen Wasserausgleich auf den Weg zu bringen!“, ergänzte LR Simone Schmiedbauer. Für die Landesrätin ist ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Trinkwasser, das kostbarer als Gold sei, wichtig. Das auch, obwohl die Steiermark Gott-sei-Dank über ausreichend Trinkwasser dank Quellen und Grundwasserkörper verfüge.
„Die Bevölkerung wächst im Süden, in Graz und im Westen unseres Landes. Zwei Drittel des Anstiegs beim Wasserverbrauch geht auf den Anstieg der Bevölkerung zurück!“, wusste Schmiedbauer zu berichten.
„Tolles, spannendes Zukunftsprojekt“
„Ich bin stolz darauf, heute bei der Gründung des neuen Wasserverbandes dabei zu sein! Die Leibnitzerfeld versorgt in 29 Gemeinden über 80.000 Menschen mit Trinkwasser. Mit der neuen Transportleitung können wir Qualität und Mengen des Trinkwassers sicherstellen. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht! Das ist ein tolles, spannendes Projekt mit dem wir in die Zukunft investieren!“, freute sich Bgm. Daniel Kos.
Auch Bgm. Johann Lappi (Leibnitzerfeld Süd) vom kleinsten der vier Mitgliedverbänden war sich der Notwendigkeit bewusst, dass es zur Sicherung der Trinkwasserversorgung „ein Größer-Denken“ brauche. „Ohne Transportleitung wäre es schwer, die Trinkwasserversorgung für 15.000 Einwohner in fünf Gemeinden unseres Versorgungsgebietes sicher zu stellen“, so der Strasser Bürgermeister, der allen Protagonisten für deren Weitsicht beim Jahrhundertprojekt dankte.



