Almputztag im Bezirk Deutschlandsberg
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20 Freiwillige haben die Hochalm-Bärntal von Stauden, Sträuchern, Farnen und unerwünschtem Gestrüpp befreit.
20 Helfer auf der Hochalm-Bärntal. Die Almen können nur durch Pflege vor Verbuschung und Verwilderung geschützt werden. Würden das die Bäuerinnen und Bauern nicht tun, würden innerhalb kürzester Zeit unsere für den Tourismus und für Erholungsuchende attraktiven Almen verwalden. Dem Aufruf der Landwirtschaftskammer Steiermark sind am Samstag, 18. Juli über 20 Helfer gefolgt und haben unter tatkräftigem Einsatz Hand angelegt. Ein großes Danke an die freiwilligen Helferinnen und Helfer.
Almpflege würde mehr als 40 Millionen Euro kosten. Die Almpflege-Leistungen der Bäuerinnen und Bauern haben einen hohen Wert. „Experten der Landwirtschaftskammer Steiermark haben errechnet, dass die Almpflege-Leistungen jährlich 40 Millionen Euro kosten würden, würden die Bäuerinnen und Bauern diese schweißtreibende Arbeit nicht machen“, unterstreicht Landwirtschaftskammer-Präsident Andreas Steinegger.
Kulturgut und Schatzkammer der Biodiversität. Beim „Tag der Almen“ am 18. Juli 2026 laden Landwirtschaftskammer und Almwirtschaftsverein freiwillige Helfer ein „ein Stück Alm“ zu pflegen. Die rund 1.610 steirischen Almen, auf denen im Sommer knapp 42.000 Rinder, 900 Pferde und 6.000 Schafe und Ziegen weiden, sind ein wertvolles Kulturgut der Steiermark und Schatzkammern der Biodiversität. Die steirischen Almen beherbergen zahlreiche seltene und gefährdete Arten von der Silberdistel bis zur Ringdrossel. Diese Vielfalt ist nur möglich, weil die Almen über Generationen hinweg bewirtschaftet wurden: durch Beweiden, Schwenden und sorgsame Nutzung.
