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„Changing the Narrative on Suicide – Start the Conversation“

vor 2 Minuten
2 Min. Lesezeit

Unter diesem Motto steht der diesjährige Welttag der Suizidprävention am 10. September. 2026 ist dabei das dritte und letzte Jahr dieser internationalen Kampagne, die dazu aufruft, über Suizid und Suizidprävention zu sprechen, Stigmatisierung abzubauen und einander zuzuhören.


Genau deshalb möchte ich heute auf ein Thema aufmerksam machen, über das noch viel zu wenig gesprochen wird: Clusterkopfschmerz und die enorme psychische Belastung, die diese Erkrankung mit sich bringen kann.


Ich bin selbst von Clusterkopfschmerzen betroffen und engagiere mich ehrenamtlich für Menschen mit unterschiedlichsten Kopfschmerzerkrankungen. Gerade weil ich weiß, wie wichtig der Austausch mit anderen Betroffenen sein kann, möchte ich nun im Rahmen des österreichweiten Clusterkopfschmerz-Verein unter Obmann Stefan Kohlweg, ähnlich wie es sie bereits in Wien gibt, eine Selbsthilfegruppe für Clusterkopfschmerz-Betroffene und deren Angehörige in der Steiermark etablieren.


Clusterkopfschmerz zählt zu den schmerzhaftesten neurologischen Erkrankungen. Während einer aktiven Clusterperiode können Betroffene mehrmals täglich von extrem starken Attacken betroffen sein. Die damit verbundene Belastung, Schlafmangel und die ständige Angst vor der nächsten Attacke können zu großer Verzweiflung führen. Auch Suizidgedanken sind bei Menschen mit Clusterkopfschmerz ein relevantes Thema.

„Start the Conversation“ bedeutet für uns deshalb auch, über diese Seite der Erkrankung zu sprechen.


Das erste Treffen der neuen Selbsthilfegruppe Clusterkopfschmerz Steiermark findet am 5. Oktober 2026 in Graz statt. Der genaue Veranstaltungsort wird noch auf der Clusterkopfschmerz-Seite bekannt gegeben. Eine kurze Anmeldung ist erbeten.

Ich möchte einen geschützten Raum schaffen, in dem sich Betroffene und Angehörige austauschen können – über die Erkrankung, den Alltag mit Clusterkopfschmerz und auch über die Dinge, über die man sonst vielleicht nur schwer spricht.

Denn manchmal beginnt Unterstützung genau dort, wo jemand den Mut hat, das Gespräch zu beginnen.


Für weitere Informationen stehe ich als selbst Betroffene und ehrenamtlich Engagierte gerne zur Verfügung.



Fotocredits: Pixabay
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